Marktbericht New York
US-Börsen treten auf der Stelle

Die wichtigsten US-Aktienindizes haben am Mittwoch wenig verändert geschlossen. Die Anleger waren angesichts der Rekordstände beim Eurokurs und beim Ölpreis nervös. Gewinne von Energieaktien hoben jedoch etwas die Stimmung. Dagegen belastete eine unerwartet zurückhaltende Prognose des Chipherstellers Texas Instruments die Märkte.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte fiel um 0,1 Prozent auf 13 292 Punkte. Er pendelte im Verlauf zwischen 13 263 und 13 360 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500-Index ging unverändert bei 1472 Zählern aus dem Handel. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sank um 0,2 Prozent auf 2592 Punkte.

US-Leichtöl erreichte ungeachtet der jüngsten Anhebung der Opec-Fördermengen ein Rekordhoch. Der Preis für US-Leichtöl stieg bis auf 80,18 Dollar je Barrel (159 Liter). Händler machten sich vor allem Sorgen über einen überraschend starken Rückgang der US-Ölvorräte zu Beginn der Heizperiode. Davon profitierte der Aktienkurs des Ölkonzerns Exxon Mobil: Er gewann 0,8 Prozent auf 87,65 Dollar.

„Wir haben ein neues Allzeit-Hoch beim Öl erreicht, aber das hat nicht die Aktienkurse beeinträchtigt“, sagte Analyst Al Kugel von Atlantic Trust in Chicago.

Zu den Gewinnern gehörten auch die Titel des weltgrößten Biotechnologieunternehmens Amgen, die dank einer positiveren Bewertung von UBS um 3,3 Prozent auf 55,64 Dollar zulegten. Grund sei der günstige Verlauf eines Regulierungsverfahrens zu Anämie-Medikamenten des Konzerns in den USA, erklärte die Bank. Die Aktien der Branche hatten bereits am Dienstag weit im Plus notiert.

Ihr Kursziel für den Computerkonzern Apple hob UBS auf 182 von 175 Dollar. Zur Begründung führte das Institut die Erwartung an, dass das Unternehmen bis März 2008 zahlreiche neue Produkte auf den Markt bringen könnte. Die Aktie verteuerte sich daraufhin um ein Prozent auf 136,85 Dollar.

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Texas Instruments (TI) dagegen schraubte seine Geschäftsprognosen bei einer Aktualisierung am Dienstagabend nicht weiter nach oben. Weil Branchenexperten darauf gesetzt hatten, dass TI wie viele seiner Rivalen neue Zuversicht schöpft, gaben die TI-Papier 1,7 Prozent auf 35,12 Dollar nach.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,28 Mrd. Aktien den Besitzer. 1449 Werte legten zu, 1866 gaben nach und 91 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,9 Mrd. Aktien 1242 im Plus, 1752 im Minus und 115 unverändert. An den US-Kreditmärkten fielen die zehnjährigen Staatsanleihen um 8/32 auf 102-23/32. Sie rentierten mit 4,406 Prozent. Die 30-jährigen Bonds sanken 12/32 auf 105-03/32 und hatten eine Rendite von 4,680 Prozent.

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