Marktbericht New York
Wall Street schließt deutlich im Minus

Negative Nachrichten aus Finanzsektor und schlechte Konjunkturdaten haben den Anlegern am Montag die Stimmung in New York verdorben: Verluste und ein düsterer Ausblick des britischen Hypothekenfinanzierers Bradford & Bingley fachten Sorgen weiteren Verlusten am Kreditmarkt an und trieben die Kurse der Finanzwerte ins Minus. Ein Autobauer legte gegen den Trend zu.

HB NEW YORK. Die Ratingagentur Standard & Poor's fachte mit einer Herabstufung mehrerer großer Banken erneut Ängste vor weiteren Ausfällen im Zuge der Kreditkrise an. Auf die Stimmung drückten überdies neue Konjunkturdaten, wonach die US-Industrie im Mai den vierten Monat im Folge schrumpfte, während die von den Unternehmen gezahlten Preise auf den höchsten Stand seit April 2004 stiegen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 1,06 Prozent schwächer mit 12 503 Punkten. Im Verlauf pendelte er zwischen 12 427 und 12 638 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500-Index fiel um 1,05 Prozent auf 1385 Zähler, der Technologie-Index Nasdaq gab 1,23 Prozent auf 2491 Stellen nach. In Deutschland ging der Dax 1,2 Prozent tiefer bei 7008 Punkten aus dem Handel.

Die Ratingagentur S&P senkte ihre Einstufungen für mehrere große US-Banken. Hintergrund sei die Aussicht auf eine weiter andauernde Schwäche im Investmentbanking und die Möglichkeit weiterer Abschreibungen. Die Bewertungen für Lehman Brothers , Merrill Lynch und Morgan Stanley würden auf "negativ" gesenkt. Für Wachovia, Bank of America und JPMorgan werde ein solcher Schritt erwogen.

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