Marktbericht New York
Wall Street schließt mit Gewinnen

Bei erneut dünnen Umsätzen vor dem langen "Thanksgiving"-Wochenende haben sich die US-Börsen am Mittwoch überwiegend freundlich präsentiert. Erfreuliche Nachrichten vom Computerbauer Dell hätten die Stimmung an den Aktienmärkten positiv gehalten, sagten Händler.

HB NEW YORK. Bei erneut dünnen Umsätzen vor dem langen "Thanksgiving"-Wochenende haben sich die US-Börsen am Mittwoch überwiegend freundlich präsentiert. Positive Nachrichten vom Computerbauer Dell hätten die Stimmung an den Aktienmärkten positiv gehalten, sagten Händler. Die US-Börsen bleiben wegen des amerikanischen Erntedankfestes am Donnerstag geschlossen und am Freitag steht nur ein verkürzter Handelstag an.

Der Dow Jones schloss mit plus 0,04 Prozent bei 12 326,95 Punkten. Im Verlauf schwankte das weltweit wichtigste Aktienbarometer zwischen 12 302 und 12 360 Punkten. Der marktbreite S & P-500-Index gewann 0,23 Prozent auf 1 406,09 Punkte. An der Nasdaq-Börse rückte der Composite-Index um 0,45 Prozent auf 2 465,98 Punkte vor. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 0,60 Prozent auf 1 819,76 Zähler.

Tagesgewinner im Dow waren Alcoa-Aktien mit plus 4,25 Prozent auf 30,43 Dollar. Sie bauten damit ihre starken Vortagesgewinne aus, betonten Händler. Der größte amerikanische Aluminiumkonzern trennt sich in einer weit reichenden globalen Restrukturierung von 13 100 seiner 129 000 Mitarbeiter. Dabei sollen 6 700 Stellen gestrichen und Fabriken geschlossen werden. Damit wolle Alcoa 125 Mill. Dollar nach Steuern sparen, hieß es.

General Motors (GM) fanden sich dagegen wie am Vortag mit minus 4,69 Prozent auf 31,09 Euro am Dow-Ende wieder. Der US-Milliardär Kirk Kerkorian wendet sich nach den gescheiterten Gesprächen über eine Allianz mit Renault und Nissan von dem US-Autobauer ab. Wie GM am Abend mitteilte, senkt die von Kerkorian kontrollierte Tracinda Corp. ihren Anteil von 9,9 auf 7,4 Prozent. Der Milliardär hatte bei dem angeschlagenen Autobauer auf einen Konzernumbau sowie eine Allianz mit Franzosen und Japanern gedrängt. Er war damit aber nicht beim GM-Management durchgedrungen, das in Eigenregie sanieren wollte.

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