Marktbericht New York
Zinsängste lassen US-Börsen im Minus schließen

Die US-Börsen mussten am Montag deutliche Kursverluste hinnehmen. Zu den neu angefachten Inflations- und Zinsängsten gesellten sich beunruhigende Nachrichten aus Nordkorea, das möglicherweise einen Raketentest plant. Fallende Ölpreise lasteten überdies auf Branchenriesen wie Exxon.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Geschäftsverlauf zwischen einem Hoch von 11.057 Zählern und einem Tief von 10.907 Zählern. Er verließ den Handel 0,66 Prozent im Minus bei 10.942 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index sank 0,91 Prozent auf 1240 Zähler. Die US-Technologiebörse Nasdaq lag 0,92 Prozent im Minus bei 2110 Punkten. US-Rohöl gab zeitweise rund 90 Cent nach und kostete 69,10 Dollar je Barrel.

Für Unruhe am Markt sorgte die Äußerung des Präsidenten der Atlanta Federal Reserve Bank, Jack Guynn, die Kerninflationsrate habe die obere Grenze des noch Erträglichen erreicht oder bereits überschritten. Das nährte die Erwartung der Investoren, die US-Notenbank (Fed) könnte bei ihrem nächsten Treffen in der kommenden Woche erneut an der Zinsschraube drehen. Dies wäre die 17. Zinserhöhung in Folge in zwei Jahren.

Der Aufwärtstrend der Aktien könnte sich in Grenzen halten angesichts der steigenden Zinsen und des langsamen Wachstums, sagte Tim Biggam von Man Securities in Chicago. Die Äußerungen Guynns deuteten weiterhin auf eine verschärfte Zinspolitik hin, sagte auch Michael James von Wedbush Morgan.

Die Anleger wurden zudem von Berichten irritiert, dass das kommunistische Nordkorea mit einem möglicherweise unmittelbar bevorstehenden Raketentest auf Konfrontationskurs mit den USA, Südkorea und Japan gehen könnte.

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