Marktbericht Österreich
ATX mit Verlusten

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei hohem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 0,49 Prozent auf 2 346,54 Einheiten. Belastet von schwachen Vorgaben aus China waren die europäischen Märkte mit klaren Verlusten in den Handel gestartet.

HB WIEN. Vor dem Hintergrund von überraschend geringen Abschlägen zur Eröffnung an den US-Börsen konnten die Aktienmärkte am Nachmittag europaweit ihr Minus eingrenzen. Am heimischen Aktienmarkt sorgten neben einer Reihe von Ergebnisvorlagen zahlreiche aktuelle Analystenkommentare für Handelsimpulse.

Im Fokus der Anleger standen nach der Vorlage von Halbjahresergebnissen die Aktien der Telekom Austria . Trotz unter den Erwartungen ausgefallener Zahlen konnten die Werte um 4,95 Prozent auf 11,23 Euro zulegen. Zur Begründung der Kursgewinne verwiesen Marktteilnehmer auf die überraschende Bestätigung des Ausblickes.

Nach einer Berg- und Talfahrt schlossen Wienerberger mit einem Abschlag von 3,14 Prozent bei 13,86 Euro. Ein Händler sprach im Zusammenhang mit den Verlusten von Gewinnmitnahmen nach den gestrigen Kurssprüngen von rund 18 Prozent. Nach Durchsicht der gestern vorgelegten Ergebnisse haben zahlreiche Analysten aktuelle Anlageempfehlungen veröffentlicht. Die Einschätzungen schwanken zwischen "Sell" und "Buy", die Bandbreite für die Kursziele liegt bei 8,50 bis 16,00 Euro.

Anteilsscheine des Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann schlossen nach Zahlen mit einem Minus von 2,68 Prozent auf 23,60 Euro. Ebenfalls nach der Veröffentlichung der Zahlen zu den ersten sechs Monaten beendeten die Aktien des Kartonherstellers Mayr-Melnhof den Handel mit einem minimalen Kursverlust von 0,01 Prozent bei 67,99 Euro.

Unter den Schwergewichten verteuerten sich Voestalpine um 0,98 Prozent auf 20,63 Euro. OMV gingen mit einem Plus von 0,96 Prozent bei 27,32 Euro aus dem Handel und Verbund gewannen 2,16 Prozent auf 34,54 Euro. Die Analysten von Goldman Sachs haben das Kursziel leicht von 42,6 auf 43,0 Euro angehoben. Die Einstufung "Neutral" wurde beibehalten.

Die heimischen Bankenwerte zählten zu den größten Verlierern. Erste Group notierten zu Handelsende mit einem Kursverlust von 3,24 Prozent bei 26,30 Euro und Raiffeisen International fielen um 3,39 Prozent auf 34,78 Euro.

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