Marktbericht Österreich
ATX schafft kleines Plus

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei durchschnittlichem Volumen mit einem kleinen Kursplus beendet. Der ATX stieg leicht um 2,88 Punkte oder 0,11 Prozent auf 2 679,95 Einheiten.

HB WIEN. Der ATX beendete einen laut Marktteilnehmern ruhigen und lustlosen Handelstag mit etwas höheren Notierungen. Nach einem weitgehend negativen Verlauf drehte der ATX kurz vor Sitzungsende angesichts einer starken Wall Street-Performance noch leicht ins Plus.

"Derzeit fehlen dem Markt die Ideen. In Wien schaut man vor allem auf das internationale Umfeld", berichtete ein Händler. Die Meldungslage zum heimischen Markt blieb dünn. Auch von konjunktureller Seite blieben die Impulse aus. Am Abend steht noch der Konjunkturbericht der US-Notenbank auf der Agenda.

Ein europäischer Branchenvergleich zeigte den Rohstoff-Sektor unter den größten Gewinnern. In Wien konnten sich Voestalpine nach schwachem Beginn um 2,34 Prozent auf 29,35 Euro steigern. RHI mussten hingegen ein Minus von 2,44 Prozent auf 23,42 Euro verbuchen. Der Hersteller von Feuerfestprodukten investiert in China 13 Mill. Euro, wurde bekannt.

Sehr stark zeigten sich Raiffeisen mit einem Kursanstieg um 3,06 Prozent auf 39,85 Euro. JP Morgan hat die Einstufung "overweight" sowie das Kursziel von 47 Euro für die Titel bestätigt. Erste Group schwächten sich hingegen leicht um 0,16 Prozent auf 31,85 Euro ab.

EVN büßten erneut an Boden ein und gaben 2,62 Prozent auf 11,13 Euro nach. Vienna Insurance Group knüpften mit minus 1,51 Prozent auf 38,90 Euro ebenfalls an die Vortagesverluste an. Do & Co rutschten deutlich um 8,76 Prozent ins Minus auf 24,00 Euro. Die Titel hatten in den vergangenen Wochen stark zulegen können.

A-TEC Industries wurden am Nachmittag bis auf weiteres vom Handel ausgesetzt. Zuletzt wurden die Titel gegen 15.30 Uhr um 2,54 Prozent tiefer bei 5,75 Euro gehandelt. Der Mischkonzern hat den Beginn eines Insolvenzverfahrens bekanntgegeben. Begründet wird die Eröffnung des erst seit kurzem möglichen "Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung" mit Refinanzierungsschwierigkeiten bei einer Anleihe und einer dramatisch schlechter werdenden wirtschaftlichen Situation der australischen AE & E-Tochter.

Wienerberger will die Steinzeug Abwassersysteme Gmbh von der ihr nahestehenden ANC Privatstiftung zurückkaufen. Der Kaufpreis beträgt 34 Mill. Euro inklusive Schulden. Die Aktien des Ziegelkonzerns verbesserten sich um 0,35 Prozent auf 12,75 Euro.

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