Marktbericht Österreich
Börse Wien mit leichtem Aufwärtstrend

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei gestiegenem Volumen mit etwas höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 0,30 Prozent auf 1 742,84 Einheiten. Ein Marktteilnehmer beschrieb das Geschäft trotz der gestiegenen Umsätze als "bereits vorweihnachtlich ruhig".

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei gestiegenem Volumen mit etwas höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 0,30 Prozent auf 1 742,84 Einheiten. Ein Marktteilnehmer beschrieb das Geschäft trotz der gestiegenen Umsätze als "bereits vorweihnachtlich ruhig". Am Nachmittag sorgten neue US-Konjunkturdaten sowie die Zahlen von Goldman Sachs auch in Europa für etwas mehr Bewegung.

Neuerlich stark zeigten sich die Aktien der OMV , die mit plus 3,58 Prozent auf 19,99 Euro an die deutlichen Montagsgewinne anschließen konnten. "Der Ölpreis tendierte freundlich, zudem werden die Titel demnächst in einen Dividenden-Index aufgenommen", kommentierte ein Händler das Kursplus. Hingegen fielen Verbund-Titel um 3,52 Prozent auf 30,67 Euro. Voestalpine konnten Boden gutmachen und stiegen um 3,21 Prozent auf 16,10 Euro. Telekom Austria schlossen um 1,83 Prozent tiefer bei 11,24 Euro.

Die heimischen Bankwerten konnten dem freundlichen europäischen Branchenumfeld nicht ganz folgen. Erste Group setzten ihre jüngste Talfahrt mit einem Minus von 1,79 Prozent auf 13,75 Euro fort. Raiffeisen gaben um 3,61 Prozent auf 19,75 Euro nach. Die Aktien der Austrian Airlines Group (AUA) schlossen nach Vorlage von Verkehrsergebnissen 0,28 Prozent höher bei 3,59 Euro. Die Fluggesellschaft gab für November einen Passagierrückgang um 7,1 Prozent bekannt.

Die Titel von Immofinanz und Immoeast führten die Gewinnerliste im prime market klar an. Immoeast kletterten um 32,00 Prozent auf 0,66 Euro und Immofinanz zogen um 20,69 Prozent auf 0,70 Euro an. Bank Austria, Erste Bank und die Raiffeisen Zentralbank haben in unterschiedlicher Stärke ihr Interesse an der Fortführung der Immofinanz bekundet. Sollten auch drei deutsche Großgläubiger grünes Licht geben, hätte die Immofinanz auf ihrer Suche nach Liquidität eine wesentliche Hürde genommen, das Risiko einer Insolvenz hätte sich minimiert, hieß es.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%