Marktbericht Österreich
Börse Wien schließt gut behauptet

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei gutem Volumen mit etwas höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg um 0,36 Prozent auf 3 587,30 Einheiten. Mit dem sehr festen internationalen Umfeld konnte der Österreichische Markt jedoch nicht ganz Schritt halten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei gutem Volumen mit etwas höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg um 0,36 Prozent auf 3 587,30 Einheiten. Mit dem sehr festen internationalen Umfeld konnte der Österreichische Markt jedoch nicht ganz Schritt halten. "Angesichts des weiter rückläufigen Ölpreises gerieten die Energieaktien unter Druck", kommentierte ein Händler.

Die schwindenden Gefahren durch den Tropensturm "Gustav" für die Ölindustrie in den USA haben die Ölpreise auf ein Fünf-Monatstief sinken lassen. Dementsprechen gerieten Ölwerte europaweit unter Druck. In Wien büßten die schwer gewichteten Aktien der OMV 1,17 Prozent auf 42,20 Euro ein.

Auch die Versorger mussten Federn lassen. So rutschten Verbund deutlich um 4,78 Prozent auf 48,56 Euro ab ab. Die Aktien der EVN gaben um 3,52 Prozent auf 17,56 Euro nach.

Hingegen bauten die Titel der Austrian Airlines Group (AUA) ihre Kursgewinne mit einem Kursplus von 6,64 Prozent auf 6,75 Euro aus. Unter Börsianern in Frankfurt kristallisieren sich bereits erste Preisindikationen für eine mögliche AUA-Übernahme durch die deutsche Lufthansa heraus.

Händlern zufolge kursieren derzeit Gerüchte im Markt, wonach die Lufthansa 8,00 Euro je AUA-Aktie biete. Bei der AUA schwelt unter der Oberfläche auch ein Tarifkonflikt. Das sei der wahre Grund für die heute vom Unternehmen bekanntgegebene Verschiebung der Kollektivvertragsverhandlungen, hieß es zudem.

Im Windschatten der AUA sowie bestärkt durch den sinkenden Ölpreis zeigten auch die Aktien des Flughafen Wien mit einem Kursanstieg um 4,16 Prozent auf 57,61 Euro auf. Sehr fest präsentierten sich ferner Wienerberger mit plus 6,67 Prozent auf 18,88 Euro sowie Strabag mit plus 3,54 Prozent auf 42,46 Euro. Zu den Gewinnern gehörten auch Zumtobel AG mit einem Plus von 7,24 Prozent auf 12,00 Euro.

Bei den Bankwerten konnten Erste Group um 2,70 Prozent auf 41,80 Euro zulegen. Raiffeisen International verbesserten sich um 1,16 Prozent auf 74,42 Euro . Befestigt zeigten sich unter den ATX-Schwergewichten auch Telekom Austria mit einem Aufschlag von 0,88 Prozent auf 14,90 Euro . Voestalpine büßten hingegen in einem schwachen europäischen Sektor 2,38 Prozent auf 35,62 Euro ein.

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