Marktbericht Österreich
Börse Wien schließt mit Gewinnen

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei durchschnittlichem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 1,15 Prozent auf 2 475,13 Einheiten.

HB WIEN. Von Beginn weg konnte der Wiener Aktienmarkt klar zulegen und seine Aufschläge bis Handelsschluss halten. Im Vergleich zu den europäischen Leitbörsen, die am Nachmittag mit den schwachen US-Börsen ins Minus abdrifteten, hielt sich die Wiener Börse stabil mit Kursgewinnen. Im Fokus standen dabei erneut die Aktien von Raiffeisen International, die ihren Höhenflug nachrichtenlos fortsetzten.

Zusammen mit der Raiffeisen International verhalfen Erste Group dem ATX zu Aufschlägen von mehr als 14 Punkten. Raiffeisen-Anteile verbesserten sich um 3,39 Prozent auf 44,56 Euro, nachdem sie im Verlauf bis auf 45,97 Euro geklettert waren. Erste Group zogen um 1,33 Prozent auf 30,54 Euro an. Die Analysten der Credit Suisse haben ihr Kursziel für die Aktie der Erste Group von zuletzt 13,90 auf 25,50 Euro erhöht, die Einstufung "Underperform" jedoch bestätigt.

OMV drehten im Verlauf mit 0,29 Prozent auf 27,57 Euro ins Minus. Bei der OMV könnte der Aufsichtsrat den Weg freimachen für die erwartete große Kapitalerhöhung, mit der der Öl- und Gaskonzern seinen Anteil am türkischen Tankstellenbetreiber Petrol Ofisi kräftig aufstocken könnte. Von Marktexperten wird seit Wochen erwartet, dass sich die OMV durch Ausgabe neuer Aktien bis zu 800 Mill. Euro beschafft.

Die CA Immobilien Anlagen wird mit der 150-Millionen-Euro-Anleihe, die das Unternehmen kommende Woche begeben will, ihre bestehenden Kreditschulden zur Hälfte tilgen und den Rest zur Stützung der langfristigen Liquidität verwenden. CA Immobilien Anlagen-Aktien gerieten im Späthandel in die Verlustzone mit 1,23 Prozent auf 8,84 Euro.

Bei der RHI werden ab Morgen, Donnerstag, 143 000 neue Aktien aus einer Wandelschuldverschreibung in den Amtlichen Handel an der Wiener Börse aufgenommen. Dies entspricht einem Ausgabebetrag von 1,04 Mill. Euro. RHI-Aktien schlossen im Vorfeld um 0,31 Prozent schwächer bei 19,54 Euro.

Strabag-Aktien legten um 0,50 Prozent auf 22,11 Euro zu. Der Unternehmensvorstand ist wieder optimistischer, bei Bauprojekten in der russischen Olympiastadt Sotschi zum Zuge zu kommen.

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