Marktbericht Österreich
Erneut ein sattes Plus für die Wiener Börse

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei hohem Volumen mit deutlichen Aufschlägen beendet. Der ATX stieg 2,04 Prozent auf 1998,10 Einheiten. In einem mehrheitlich schwächeren internationalen Börsenumfeld konnte sich die Wiener Börse erfolgreich gegen den negativen Trend stemmen und präsentierte sich im gesamten Tagesverlauf klar in der Gewinnzone.

HB WIEN. Im Verlauf der Sitzung stieg der heimische Leitindex kurzfristig erstmals seit dem vergangenen November über die Marke von 2000 Punkten.

Hauptverantwortlich für die Aufschläge im ATX waren die Kursgewinne bei den Aktien der Erste Group. In einem sehr festen europäischen Finanzsektor konnten die Anteilsscheine an ihre Vortagesaufschläge anschließen und mit einem satten Plus von 13,90 Prozent bei 19,99 Euro aus dem Handel gehen. Händlern zufolge haben die Experten der Citigroup ihre Kursziel von 19 auf 20 angehoben, und das Votum "Buy" bestätigt.

Ähnlich präsentierte sich auch das Bild bei den Anteilsscheinen von Christ Water und Polytec. Nachdem die beiden Werte bereits am Vortag mit Kursgewinnen im zweistelligen Prozentbereich aus dem Handel gegangen waren, verbuchten die Aktien erneut Kurssprünge jenseits der Zehn-Prozent-Marke. Polytec gewannen 20,17 Prozent auf 2,86 Euro und Christ Water kletterten um 28,49 Prozent auf 2,30 Euro nach oben.

Nach einer schwachen Tendenz zu Handelsstart konnten die Palfinger-Werte deutlich ins Plus drehen und mit einem Aufschlag von 7,76 Prozent bei 11,80 Euro schließen. Die Aktie war nach enttäuschenden Quartalsergebnissen zunächst um rund 2,5 Prozent und somit ans Ende der Kurstafel abgerutscht, konnten sich anschließend aber stark erholen. Ein Händler verwies zur Begründung auf Aussagen des Palfinger-CEO Herbert Ortner, wonach das Unternehmen die Talsohle erreicht habe und für das zweite Halbjahr eine spürbare Verbesserung des Geschäftes erwartet.

Nach einer mehrheitlich schwächeren Tendenz im Sitzungsverlauf schlossen die RHI-Werte mit einem leichten Aufschlag von 0,25 Prozent bei 12,23 Euro. Das Unternehmen hat im ersten Quartal beim operativen Ergebnis (Ebit) einen Einbruch von 69,9 Prozent auf 14,10 Euro erlitten. Händler beschrieben die Zahlen als im Rahmen der Erwartungen.

Zumtobel AG verteuerten sich um 10,74 Prozent auf 8,04 Euro. Der Vorarlberger Leuchtenhersteller hat mit dem niederländischen Elektronikkonzern Philips einen weltweiten Patentaustauschvertrag über gegenwärtige und zukünftige Patente in den Bereichen Beleuchtungselektronik und LED abgeschlossen.

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