Marktbericht Österreich
Finanz- und Stahlwerte drücken ATX

Die Wiener Börse hat am Mittwoch bei durchschnittlichem Handelsvolumen mit tieferen Notierungen geschlossen. Der ATX fiel 43,11 Punkte oder 1,98 Prozent auf 2 138,52 Einheiten.

HB WIEN. Nach den deutlichen Vortagesgewinnen konnte sich der österreichische Aktienmarkt dem internationalen Trend nicht entziehen und schloss gemeinsam mit den europäischen Börsenumfeld klar im Minus. Europaweit zählten die Banken- und die Stahlwerte zu den größten Verlierern.

An der Börse Wien gaben die Erste-Group-Aktien um 2,54 Prozent auf 18,80 Euro nach und Raiffeisen International ermäßigten sich um 3,62 Prozent auf 28,74 Euro. Die Aktien der Voestalpine verloren 3,18 Prozent auf 21,30 Euro. Im Rahmen einer aktuellen Studie zum europäischen Stahlsektor haben die Experten der UBS ihre Empfehlung für die Voestalpine-Wertpapiere von "buy" auf "neutral" zurückgenommen. Die Voestalpine wird am Donnerstag Ergebnisse zum vergangenen Geschäftsjahr 2008/09 vorlegen.

Unter den verbliebenen Schwergewichten aus dem ATX-Five schlossen OMV mit einem Abschlag von 2,03 Prozent bei 27,97 Euro. Die Analysten von JP Morgan haben ihr Kursziel von 25,50 auf 28,80 Euro erhöht und die Anlageempfehlung "Neutral" beibehalten.

Verbund gingen mit einem Minus von 2,33 Prozent bei 37,24 Euro aus dem Handel. Den Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge haben die Analysten der französischen Bank Natixis die Anlageempfehlung für die Verbimd-Werte von "Sell" auf nunmehr "Reduce" hinauf gestuft. Das Kursziel wurde von 23,50 auf 31,50 Euro angehoben.

Einige Werte aus der zweiten Reihe konnten der negativen Stimmung an den europäischen Märkten erfolgreich trotzen. So stiegen mmofinanz um 5,07 Prozent auf 1,45 Euro und A-Tec um 3,96 Prozent auf 9,45 Euro. Die Analysten von Goldman Sachs haben ihr Kursziel für die Aktien des heimischen Mischkonzerns von 10,9 auf 12,5 Euro angehoben. Das Anlagevotum "Neutral" wurde bestätigt. Dahinter folgten Intercell mit einem Plus von 2,88 Prozent auf 22,50 Euro und Schoeller-Bleckmann mit einem Aufschlag von 2,70 Prozent auf 28,50 Euro.

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