Marktbericht Österreich
Immobilienwerte in Wien unter Druck

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei gutem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 67,38 Punkte oder 1,44 Prozent auf 4 617,86 Einheiten.

Der ATX konnte im späten Handel einen Teil seiner Tagesverluste ausgleichen, schloss jedoch klar im Minus. Die Krise am US-Hypothekenmarkt belastete die internationalen Börsen und zog auch den heimischen Leitindex in die Verlustzone. "Mit dem europäischen Trend ging es auch in Wien nach unten", kommentierte ein Händler.

In einem negativen internationalen Branchenumfeld verloren Immobilienwerte in der ersten Reihe. Warimpe rutschten um 3,15 Prozent auf 10,15 Euro ab. Für die Titel der Immoeast Immobilien Anlagen ging es um 5,10 Prozent auf 9,11 Euro nach unten. Immofinanz Immobilien Anl. gaben 2,47 Prozent auf 9,07 Euro nach. Gegen den Trend fester notierten Conwert mit plus 0,56 Prozent auf 12,50 Euro.

Auch die Bankenwerte büßten an Wert ein. Während Raiffeisen International mit einem Minus von 0,65 Prozent auf 111,43 Euro einen Großteil ihrer Tagesverluste wieder abbauen konnten, tendierten die Anteilsscheine der Erste Bank mit einem Abschlag von 2,07 Prozent bei 54,32 Euro klar im Minus.

Besonders stark nach unten ging es für die Voestalpine mit einem Verlust von 4,34 Prozent bei 59,24 Euro. OMV konnten dagegen im späten Geschäft in die Gewinnzone drehen und befestigten sich um 0,17 Prozent auf 46,30 Euro.

Wolford notierten mit einem Abschlag von 3,89 Prozent auf 35,56 Euro unter den schwächsten Werten. Die Experten der Raiffeisen Centrobank haben ihre Anlageempfehlung für den Textilhersteller von "buy" auf "hold" zurückgenommen. Die Aktien der Post AG verloren 2,50 Prozent auf 31,20 Euro. Die Capital Bank hat ihre Empfehlung für die Post-Aktie mit "buy" und einem Kursziel von 37,1 Euro aufgenommen.

Christ Water konnten ihre Verlaufsgewinne nicht verteidigen und schlossen um 0,37 Prozent schwächer bei 13,52 Euro. Der Wasseraufbereiter hat mehrere große Aufträge aus Asien mit einem Gesamtauftragswert von über 30 Mill. Dollar (21,9 Mill. Euro) erhalten.

Polytec konnten nach einem schwachen Start kurzfristig in die Gewinnzone drehen, tendierten jedoch zu Handelsende um 0,77 Prozent schwächer bei 12,88 Euro. Der Autozulieferer hat seinen Nettogewinn im Halbjahr deutlich gesteigert. Der Umsatz stieg nur geringfügig an.

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