Marktbericht Österreich
Kleines Plus in Wien nach schwachem Verlauf

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag mit leichten Gewinnen beendet. Der ATX stieg um 8,93 Punkte oder 0,34 Prozent auf 2 645,32 Einheiten. Aktienhändler berichteten von einem weitgehend ruhigen Wochenausklang.

HB WIEN. Für Bewegung sorgten nur kurzfristig die am Nachmittag veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten. Die Zahlen waren teilweise schlechter als erwartet ausgefallen. Nach größeren Schwankungen im Anschluss an die Daten konnten sich die meisten Märkte aber wieder stabilisieren. Auch die Wiener Börse konnte sich von ihren Verlaufsverlusten erholen und drehte im Späthandel sogar leicht ins Plus.

Im Plus schlossen die beiden Bankenschwergewichte. So stiegen Raiffeisen International um 2,60 Prozent auf 38,30 Euro. Erste Group Bank gewannen bei gutem Volumen 0,97 Prozent auf 31,30 Euro.

Gut gesucht waren nach einer ganzen Reihe von Analystenempfehlungen auch Voestalpine . Die Aktien stiegen um 1,95 Prozent auf 28,55 Euro. Die Unicredit hat ihre Empfehlung für die Aktie von "hold" auf "buy" verbessert. Die Analysten von JP Morgan haben ihre Einstufung auf "overweight" angehoben und ihr Kursziel von 29 auf 40 Euro erhöht. Credit Suisse hat das Voestalpine-Kursziel von 30 auf 33 Euro erhöht und die Einstufung "outperform" bestätigt.

Do & Co setzten ihren Höhenflug fort und stiegen am Freitag um 10,26 Prozent auf 23,80 Euro. Seit Jahresbeginn hat die Aktie damit schon rund 138 Prozent gut gemacht. Händler begründeten die jüngsten Anstiege mit der geplanten Doppelnotiz der Aktie in Istanbul. Ein entsprechender Antrag bei der türkischen Finanzmarktaufsicht wurde bereits gestellt, teilte Do & Co Ende September mit. Die geplante Istanbul-Notiz dürfte generell positiv auf das Sentiment für die Aktie gewirkt haben, sagte ein Händler. Kurspflegende Maßnahmen seien zwar nicht bekannt, aber ebenfalls theoretisch denkbar, hieß es im Handel.

Unter Druck kamen zu Wochenschluss Wienerberger und schlossen mit einem Minus von 2,06 Prozent bei 11,90 Euro. Größere Abgaben gab es auch bei Telekom Austria (minus 1,08 Prozent auf 11,03 Euro) und OMV (minus 1,05 Prozent auf 28,20 Euro).

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%