Marktbericht Österreich
Konsolidierung bremst Börse Wien

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei durchschnittlichem Volumen mit etwas leichteren Notierungen beendet. Der ATX fiel um 0,25 Prozent auf 2 605,33 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei durchschnittlichem Volumen mit etwas leichteren Notierungen beendet. Der ATX fiel um 0,25 Prozent auf 2 605,33 Einheiten.

Aktienhändler sprachen von einer Konsolidierung nach den zuletzt deutlichen Kursanstiegen. Das Geschäft verlief überwiegend ruhig, Unternehmensnachrichten lagen kaum vor. Viele Investoren dürften vor Neuengagements erst die jetzt anlaufende US-Ergebnisberichtssaison abwarten. Den Auftakt macht traditionell Alcoa , der US-Aluminiumhersteller präsentiert am Mittwochabend seine Quartalszahlen und startet damit den Reigen wichtiger Ergebnisveröffentlichungen.

Gut gesucht war am Mittwoch nach einer Analystenempfehlung die Post Aktien, sie stiegen um 4,90 Prozent auf 19,90 Euro. Die Analysten von Goldman Sachs hatten ihre Empfehlung für die Papiere von "neutral" auf "buy" verbessert. Positiv werteten die Experten, dass der Geschäftsbereich "Paket & Logistik" der Post erste Anzeichen einer Stabilisierung zeigt.

Nachfrage gab es auch in einigen Immobilienwerten wie Immofinanz Immobilien Anl. (plus 3,18 Prozent) oder Conwert (plus 3,12 Prozent). Die Analysten der Erste Group hatten in einer aktuellen Branchenstudie ihre Kursziele für mehrere Immobilienaktien erhöht.

Unter den weiteren Tagesgewinnern fanden sich Intercell mit einem Plus von 4,19 Prozent auf 29,09 Euro. OMV stiegen bei gutem Volumen um 1,91 Prozent auf 28,30 Euro. bwin legten der angekündigten Übernahme der italienischen Gioco Digitale um 1,22 Prozent auf 33,07 Euro zu.

Tagesverlierer im prime market waren CA Immo International mit einem Minus von 3,07 Prozent auf 5,68 Euro. Größere Abgaben gab es bei Andritz (minus 2,79 Prozent auf 33,47 Euro) und Strabag (minus 2,73 Prozent auf 21,74 Euro).

Einige ATX-Schwergewichte korrigierten nach ihren deutlichen Vortagesgewinnen etwas nach unten. So fielen Erste Group um 1,48 Prozent auf 28,70 Euro. Voestalpine gaben um 1,27 Prozent auf 24,18 Euro ab. Wienerberger verloren 1,10 Prozent auf 14,35 Euro.

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