Marktbericht Österreich
Ruhiger Handelstag in Wien etwas höher beendet

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei durchschnittlichem Volumen mit etwas höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 10,29 Punkte oder 0,41 Prozent auf 2 538,25 Einheiten. Der ATX beendete einen ruhigen und wenig volatilen Handelstag im Plus.

HB WIEN. "Es war sehr wenig los", sagte ein Marktteilnehmer auf APA-Anfrage. "Momentan gibt es Tag für Tag das selbe Bild mit einer neutralen Marktentwicklung". Das europäische Umfeld schloss hingegen mit leichterer Tendenz.

Die Nachrichtenlage gestaltete sich in Wien ebenfalls sehr dünn. Bei sehr hohen Umsätzen standen die Immofinanz-Aktien unter Verkaufsdruck und schlossen mit einem starken Minus von 3,11 Prozent auf 2,71 Euro. "Hier werden wohl die Beschlüsse von der Hauptversammlung negativ ausgelegt", bemerkte ein Marktteilnehmer. Immofinanz-Chef Eduard Zehetner musste bei der HV am Dienstag hinnehmen ,dass institutionelle Investoren die geplante Wandelanleihe sowie den Rahmen für eine Kapitalerhöhung abgelehnt haben.

In der Nähe der Vortagesschlusskurse präsentierten sich die Bankentitel. Raiffeisen International (RI) ermäßigten sich unwesentlich um 0,07 Prozent auf 34,94 Euro. Die Wertpapierspezialisten der zur Bank of America gehörenden Merrill Lynch haben die RI-Aktien von ihrer europäischen Empfehlungsliste "Europe 1" gestrichen. Erste Group verabschiedeten sich unverändert bei 29,05 Euro aus dem Handelstag.

Gesucht zeigten sich OMV mit einem Kursaufschlag von 1,66 Prozent auf 27,33 Euro. Auch die Notierungen für Rohöl legten leicht zu und führten bei den europäischen Branchenkollegen aus dem Ölbereich zu Gewinnen.

Vienna Insurance (ATX-Wert) verteuerten sich um 2,20 Prozent auf 39,37 Euro. Das Versicherungsunternehmen erwirbt rund zehn Prozent am türkischen Sachversicherer Ray Sigorta. In der zweiten Reihe zogen Do & Co bei dünnen Umsätzen um 1,59 Prozent auf 18,80 Euro an. Das Cateringunternehmen will seine Aktien künftig auch an der Börse in Istanbul handeln lassen. Weiters sei angedacht, aus dem genehmigten Kapital eine Kapitalerhöhung um bis zu 25 Prozent des Grundkapitals durchzuführen, hieß es.

Nach einer neuen Analysteneinschätzung sanken Verbund-Papiere leicht um 0,52 Prozent auf 26,03 Euro. Die Experten der Erste Group stuften die Titel von "hold" auf "accumulate" hoch, revidierten jedoch gleichzeitig das Kursziel von 31 auf 29 Euro nach unten.

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