Marktbericht Österreich
US-Konjunkturdaten dämpfen die Stimmung in Wien

Die Wiener Börse hat am Donnerstag kaum verändert geschlossen. Nach einem freundlichen Frühhandel fiel die Wiener Börse im Gleichschritt mit anderen Märkten am Nachmittag wieder deutlich zurück - vor allem dank schlechter Konjunkturdaten aus den USA.

HB WIEN. Der ATX ermäßigte sank um 0,02 Prozent auf 2 510,43 Punkte. Vor allem die am Nachmittag vermeldeten US-Konjunkturdaten hatten den Märkten einen Dämpfer versetzt. So war der Index des Geschäftsklimas in der Region Philadelphia schwächer als erwartet ausgefallen.

A-Tec konnten ihre Kursrally am Donnerstag fortsetzen und kletterten um 13,92 Prozent nach oben auf 7,07 Euro. Am Mittwoch hatte die Aktie bereits um 5,40 Prozent zugelegt. Marktteilnehmer vermuteten eine Empfehlung des Börsenbriefs "Nebenwerte-Spiegel" als Hintergrund der Kursgewinne. In der September-Ausgabe des Newsletters werden die Aktien mit Verweis auf die gute Projekt-Pipeline als "ideale Turnaround-Spekulation" empfohlen.

Polytec setzten ihre jüngste Korrektur hingegen fort und büßten 8,22 Prozent auf 4,02 Euro ein. Nachdem das Papier in den ersten neun Handelstagen des Monats um mehr als 60 Prozent gestiegen war, geht es nun seit einigen Tagen wieder kräftig zurück. Ein Hintergrund für die extremen Schwankungen war im Handel weiter nicht bekannt.

Die meisten anderen Kursbewegungen weniger auffällig. Strabag stiegen um 2,12 Prozent auf 17,36 Euro. Der Baukonzern ist gemeinsam mit drei anderen Unternehmen Bestbieter für den Ausbau einer Autobahn in den Niederlanden. Der Auftrag erstrecke sich über 25 Jahre und erreiche ein Volumen von insgesamt rund 1,5 Mrd. Euro, teilte Strabag mit.

Erneut fest schlossen auch Wienerberger mit einem Kursplus von 1,62 Prozent auf 11,94 Euro. Andritz gewannen bei gutem Volumen 1,26 Prozent auf 50,53 Euro. Unter den ATX-Schwergewichten stiegen OMV um 0,95 Prozent auf 27,07 Euro.

Nach unten ging es hingegen mit den Banken. Raiffeisen fielen um 2,04 Prozent auf 35,25 Euro. Erste Group sanken bei hohem Volumen um 0,67 Prozent auf 28,73 Euro. Rund ein Viertel des Handelsvolumens im prime market entfiel am Donnerstag allein auf die Erste-Aktie. größere Verlusten gab es auch bei EVN (minus 2,15 Prozent auf 11,62 Euro).

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