Marktbericht Österreich: Wien behauptet sich zum Wochenauftakt knapp

Marktbericht Österreich
Wien behauptet sich zum Wochenauftakt knapp

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei durchschnittlichem Volumen mit einem kleinen Minus beendet. Der ATX fiel 3,96 Punkte oder 0,16 Prozent auf 2 529,41 Einheiten.

HB WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei durchschnittlichem Volumen mit einem kleinen Minus beendet. Der ATX fiel 3,96 Punkte oder 0,16 Prozent auf 2 529,41 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 16 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2 545 Punkten.

Nach einem weitgehend freundlichen Verlauf drehte der ATX am späteren Nachmittag angesichts einer schwächeren Wall Street leicht ins Minus ab. Marktteilnehmer beschrieben das Geschäft zum Wochenauftakt als recht ruhig. Das internationale Umfeld zeigte sich einheitlich schwächer. Marktbeobachter verwiesen auf fehlende Impulse. "Auch von konjunktureller Seite gab es heute kaum Input", meinte ein Marktteilnehmer.

Die heimischen Bankwerte tendierten in einem negativen europäischen Sektor uneinheitlich. Während Raiffeisen um 1,53 auf 35,50 Euro zulegen konnten, schwächten sich Erste Group Bank um 2,03 Prozent auf 28,95 Euro ab.

Unter den weiteren Indexschwergewichten schlossen Telekom Austria nach festerem Verlauf mit plus 0,05 Prozent auf 11,01 Euro nur wenig verändert. OMV konnten die Verlaufsgewinne ebenfalls nicht halten und gaben um 0,83 Prozent auf 26,88 Euro nach.

Voestalpine stiegen hingegen in einem uneinheitlichen europäischen Rohstoff-Sektor um 1,87 Prozent auf 27,00 Euro. Wienerberger führten die Gewinnerliste mit einem Kursanstieg um 1,90 Prozent auf 12,08 Euro an.

Immofinanz büßten nach Vorlage von Quartalsergebnissen 1,54 Prozent auf 2,82 Euro ein. Der Immo-Konzern hat im ersten Quartal einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Der Umsatz stieg hingegen um etwa 2,5 Prozent.

Bwin legten 1,05 Prozent auf 39,41 Euro zu. Die Analysten der Unicredit haben ihre Kaufempfehlung sowie das Kursziel von 52 Euro bestätigt. Goldman Sachs hat die Einstufung "sell" für die Titel der Agrana beibehalten, das Kursziel jedoch von 52,2 auf 54,8 Euro erhöht. Agrana-Aktien stiegen um 0,85 Prozent auf 66,36 Euro.

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