Marktbericht Österreich: Wien durch Bankenwerte leicht im Minus - Bankenwerte schwächer

Marktbericht Österreich
Wien durch Bankenwerte leicht im Minus - Bankenwerte schwächer

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei durchschnittlichem Volumen mit einem kleinen Minus beendet. Positive Impulse kamen zwar von der Wall Street. Gewinnmitnahmen nach dem jüngsten Anstieg wurden aber zur Begründung für die schwächere Tendenz in Wien angeführt

HB WIEN. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 19 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2 530 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MEZ: Dow Jones Industrial /New York +0,26 Prozent, Dax /Frankfurt +0,21 Prozent, Ftse/London +0,15 Prozent und CAC-40/Paris +0,29 Prozent.

Nach dem freundlichen Wochenbeginn verlor der ATX am Dienstag leicht an Boden. Das internationale Umfeld zeigte sich ohne klare Richtung. Positive Impulse kamen laut Marktbeobachtern zwar von den veröffentlichten US-Konjunkturdaten und der freundlichen Tendenz an der Wall Street. Gewinnmitnahmen nach dem jüngsten Anstieg wurden zur Begründung für die letztendlich leicht schwächere Tendenz in Wien angeführt.

Die heimischen Bankwerte kamen nach den Vortagesaufschlägen wieder etwas unter Druck. So schlossen Erste Group um 0,44 Prozent tiefer bei 29,38 Euro und Raiffeisen International mussten ein Minus von 1,04 Prozent auf 35,99 Euro verbuchen. Die Analysten der UBS haben ihre Einstufung für die Raiffeisen-Papiere von "neutral" auf "buy" nach oben revidiert und das Kursziel von 34 auf 44 Euro angehoben.

Auf der Gewinnerseite fanden sich hingegen erneut Wienerberger mit einem Kursanstieg um 2,07 Prozent auf 11,59 Euro. Schoeller-Bleckmann gewannen 2,62 Prozent auf 44,30 Euro. Der Ölfeldausrüster übernimmt das Unternehmen Drilling Systems International in Dubai zu 100 Prozent. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

In einem schwachen europäischen Branchenumfeld mussten auch die heimischen Energieversorger leichte Abschläge hinnehmen. Verbund gaben um 0,07 Prozent auf 26,83 Euro nach. EVN schlossen 0,50 Prozent tiefer bei 11,94 Euro. Die Energie Baden-Württemberg will im Zuge einer für Herbst angekündigten Kapitalerhöhung der ENV "alte" Aktien an dem Versorger abstoßen.

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