Marktbericht Osteuropa
Feste Kursen an osteuropäischen Börsen

HB WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST In Warschau stieg der Leitindex WIG-20 um 1,36 Prozent auf 3 735,25 Zähler. Der breiter gefasste WIG-Index legte um 1,79 Prozent auf 63 670,52 Punkte zu.

Aktien der PKO Bank präsentierten sich mit einem Plus von 6,50 Prozent auf 59,00 Zloty als stärkster Gewinner im WIG-20. Titel der Bank BPH stiegen um 2,97 Prozent auf 971,00 Zloty. Anteilsscheine von Polish Oil & Gas verteuerten sich um 2,30 Prozent auf 4,90 Zloty.

Größter Verlierer im WIG-20 waren Cersanit-Aktien mit einem Abschlag von 2,73 Prozent auf 41,29 Zloty. Papiere der BRE Bank verloren 2,57 Prozent auf 511,00 Zloty. Titel von PKN Orlen büßten 0,72 Prozent auf 55,15 Zloty ein.

In Prag gewann der Leitindex PX 1,42 Prozent auf 1 789,80 Zähler. Den größten Zugewinn im PX verzeichneten Aktien von Orco Property mit einem Plus von 5,63 Prozent auf 2 929,00 Kronen.

Titel der Ersten Bank kletterte nach Zahlen um 4,44 Prozent auf 1 552,00 Kronen. Der Nettogewinn im zweiten Quartal lag zwar minimal unter den durchschnittlichen Analystenerwartungen; der Gewinnausblick für das Gesamtjahr wurde jedoch bekräftigt. Die WestLB stufte die Aktien auf "add" von "hold" hoch.

Papiere von Telefonica O2 CZ verteuerten sich um 0,78 Prozent auf 584,00 Kronen. Die Erste Bank hatte das Kursziel für das Telekommunikations-Unternehmen auf 620 Kronen erhöht. Aktien von Zentiva legten trotz eines negativen Analystenkommentars um 0,50 Prozent auf 1 198,00 Kronen zu. KBC Securities hatte das Kursziel für den Titel auf 1 337 Kronen gesenkt. Einziger Verlierer im PX waren CEZ-Papiere mit einem Minus von 0,19 Prozent auf 1 076,00 Kronen.

In Budapest kletterte der BUX um 1,51 Prozent auf 29 264,90 Zähler nach oben. Größter Gewinner waren Econet-Aktien mit einem Plus von 4,71 Prozent auf 200 Forint. Papiere der Magyar Telekom stiegen um 2,58 Prozent auf 956 Forint. Anteilsscheine der OTP Bank gewannen 2,25 Prozent auf 10 470 Forint.

Titel von Richter Gedeon legten um 4,14 Prozent auf 37 700 Forint zu. Der Pharmazie-Hersteller hatte besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen präsentiert. So fiel der Gewinn um 41 Prozent auf 9,4 Mrd. Forint. Analysten hatten im Durchschnitt einen Einbruch auf 9,3 Mrd. Forint erwartet.

Mol-Aktien büßten 0,48 Prozent auf 28 875 Forint ein. Das Unternehmen will die italienische Ölgesellschaft IES (Italiana Energia e Servizi) übernehmen, zu der auch eine Raffinerie in Mantua gehört. Der Kaufpreis soll erst nach Abschluss der Übernahme bekanntgegeben werden. Analysten hielten in einer ersten Einschätzung einen überhöhten Preis für möglich, was sich auf den Aktienkurs belastend auswirkte.

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