Marktbericht Osteuropa
Gewinne dank positiver US-Daten

Die osteuropäischen Aktienmärkte sind am Dienstag mit Gewinnen aus dem Handel gegangen. Händler erklärten die Kursgewinne mit dem freundlichen internationalen Börsenumfeld und positiv aufgenommenen Konjunkturdaten aus den USA.

HB WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die osteuropäischen Aktienmärkte sind am Dienstag mit Gewinnen aus dem Handel gegangen. Händler erklärten die Kursgewinne mit dem freundlichen internationalen Börsenumfeld und positiv aufgenommenen Konjunkturdaten aus den USA.

In Warschau ging der Leitindex WIG-20 1,26 Prozent höher bei 2 667,14 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste Wig-Index gewann 0,78 Prozent auf 45 897,63 Zähler. Wegen steigender Rohstoffpreise waren die Aktien von Kghm Polska Miedz unter den größeren Gewinnern. Die Titel des Kupferherstellers kletterten um 3,01 Prozent auf 123,10 Polnische Zloty und schlossen damit auf einem neuen Jahreshoch. Fest tendierten auch Telekomunikacja Polska , die um 2,81 Prozent auf 18,65 Zloty stiegen. Unter den wenigen Verlierern fanden sich PGE mit einem Minus von 1,38 Prozent auf 22,93 Zloty.

An der Budapester Börse ist der ungarische Leitindex Bux 0,50 Prozent höher bei 23 195,80 Punkten aus dem Handel gegangen. Größter Gewinner waren Pannergy mit einem Kursplus von 4,76 Prozent auf 1 100 Ungarische Forint. Unter den Schwergewichten hielt sich die Bewegung jedoch in Grenzen. OTP Bank legten um 0,94 Prozent auf 5 349 Forint zu. MOL stiegen um 0,63 Prozent auf 20 930 Forint und Magyar Telekom gewannen 0,45 Prozent auf 664 Forint. Richter gaben indes um 0,31 Prozent auf 47 185 Forint nach.

Der Prager Leitindex PX erzielte mit einem Plus von 0,10 Prozent auf 1 129,50 Punkte vergleichsweise niedrige Kursgewinne. Die Papiere des Schwergewichtes Erste Group gaben leicht um 0,04 Prozent auf 722,70 Tschechische Kronen nach. Analysten von KBC Securities hoben hervor, dass die Bank auf ihrem jüngsten Kapitalmarkttag den Unternehmensausblick bekräftigt habe. Die Papiere des Wettbewerbers Komercni Banka gaben ebenfalls leicht um 0,13 Prozent auf 3 940 Kronen nach. Deutlicher nach unten ging es unter den Schwergewichten bei den Aktien von Unipetrol , die 2,66 Prozent auf 199,55 Kronen verloren. Höhere Ölpreise wirken sich nachteilig aus, hieß es. CEZ gewannen hingegen 0,62 Prozent auf 816,00 Kronen hinzu.

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