Marktbericht Osteuropa
Kaum verändert bis leicht im Minus

Die wichtigsten osteuropäischen Aktienmärkte haben am Montag kaum verändert bis leicht schwächer geschlossen.

HB WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die wichtigsten osteuropäischen Aktienmärkte haben am Montag kaum verändert bis leicht schwächer geschlossen. Während die Schlussstände der polnischen Indizes sich nur minimal von denen am Freitag unterschieden, gaben die Börsen in Tschechien und Ungarn moderat nach.

Polnische WIG-Indizes Kaum VERÄNdert

In Warschau schloss der Leitindex WIG-20 kaum verändert mit minus 0,07 Prozent auf 2 731,56 Zähler. Der breiter gefasste Wig-Index legte zugleich um 0,05 Prozent auf 47 254,29 Punkte zu. Nach Vorlage schwacher Zahlen für das dritte Quartal büßten die Titel des polnischen Bauunternehmens Polimex-Mostostal 1,9 Prozent auf 4,20 Zloty ein. Die Aktien von Polens größtem Schuh-Einzelhändler, NG2, legten nach Quartalszahlen um 0,24 Prozent auf 63,95 Zloty zu.

Im Bankensektor stiegen die Titel der Bank Handlowy um 2,34 Prozent auf 93,85 Zloty. Die polnische Sparte der Citigroup hatte bekanntgegeben, dass der Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahr um 26,2 Prozent gesunken war. Dies entsprach der Schätzung der KBC Bank. Die Aktie des Indexschwergewichts Bank Pekao schloss mit einem Plus von 0,7 Prozent bei 192,50 Zloty, die des Indexschwergewichts PKO Bank verlor 0,1 Prozent auf 46,25 Zloty.

Tschechischer PX Gibt UM 0,18% Nach

In Prag verlor der Leitindex PX 0,18 Prozent auf 1 164,1 Punkte. Die Aktien von Ceske Energeticke Zavody (CEZ) verloren 0,07 Prozent auf 764,50 tschechische Kronen. Die europäische Kommission hatte zuvor angekündigt, dass sie ihre angekündigten Untersuchungen beim größten Versorger Tschechiens, aber auch bei der Energeticky a Prumyslovy Holding und der Mibrag bezüglich des Braunkohleabbaus zurückziehen werde.

Komercni Banka rückten um 1,44 Prozent auf 4 220,00 Kronen vor, nachdem die Experten der Citigroup ihre Anlageempfehlung von "Hold" auf "Buy" angehoben hatten. Mit Kursverlusten von 1,97 Prozent auf 120 Kronen gingen hingegen ECM Real Estate Investments aus dem Handel. Zeitweise hatten sie sogar etwas mehr als sieben Prozent verloren. Grund dafür war ein Bericht der Zeitung "Hospodarske Noviny", dem zufolge die ECM-Bauprojekte in Tschechien auf Eis liegen.

Ungarischer BUX Verliert 0,34%

In Budapest gab der Leitindex Bux um 0,34 Prozent auf 23 127,36 Zähler nach. Ungarns größter Pharmakonzern, Gedeon Richter , stand wegen Analystenkommentaren im Blick. Die Experten von Jefferies International hatten das Kursziel der Aktie von 37 900 Forint auf 40 800 Forint angehoben, nachdem sie zuvor die Schätzung für den Gewinn je Aktie 2011 nach oben revidiert hatten. Als Grund verwiesen sie auf den kürzlich erfolgten Ankauf der Verhütungsmittel-Produktpalette von Gruenenthal. Die Analysten von Morgan Stanley hoben ebenfalls das Kursziel für Richter an, und zwar auf 41 500 Forint. Die Titel gingen dennoch mit minus 0,64 Prozent bei 46 500 Forint aus dem Handel.

Der Ölkonzern Magyar Olay es Gazipari (Mol) bestätigte den Fund einer Öl- und Gasquelle im Nordwesten Pakistans. Die Titel gewannen 0,41 Prozent auf 20 535 Forint.

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