Marktbericht Osteuropa
Schwaches Umfeld belastet osteuropäische Börsen

Die wichtigsten osteuropäischen Aktienmärkte haben am Donnerstag im Minus geschlossen. Händler verwiesen auf ein schwaches europäisches Umfeld. Insgesamt sei der Handelstag vergleichsweise ruhig verlaufen. Nun werde mit Spannung auf den großen Verfallstag an den internationalen Terminbörsen am Freitag geschaut.

HB WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. In Warschau schloss der Leitindex WIG-20 um 0,46 Prozent tiefer bei 2 546,45 Punkten. Der breiter gefasste Wig-Index notierte am Ende mit minus 0,23 Prozent bei 44 146,83 Punkten.

Die Titel der Bank PKO verloren moderate 0,8 Prozent auf 40,66 Zloty, während die Anteilsscheine der Bank Pekao um 0,6 Prozent auf 160,90 Zloty zulegen konnten. Die Aktien des Kupferkonzerns Kghm Polska Miedz sanken um 0,1 Prozent auf 115,90 Zloty.

Der tschechische Leitindex PX sank in Prag um 0,25 Prozent auf 1 139,4 Punkte.

Die Papiere der Erste Group Bank büßten 0,20 Prozent auf 714,50 tschechische Kronen ein. Die Erste-Group-Tochter Ceska sporitelna ist Hauptgläubigerin des seit Mai 2010 im Konkurs befindlichen Textilunternehmens OP, wie bekannt geworden war. Nach Angaben der Bank belaufen sich die Forderungen auf 675 Mill. Kronen. Indes verloren die Aktien der Komercni Banka deutlich um 1,26 Prozent auf 3 920 Kronen.

Begrenzt wurden die Verluste des Leitindex durch ein Plus bei den Papieren des Energiekonzerns Ceske Energeticke Zavody (CEZ) , sie legten um 1,20 Prozent auf 840 Kronen zu. Auch die Immobilientitel von Orco Property stiegen um 2,40 Prozent auf 182,75 Kronen.

An der Budapester Börse ging der ungarische Leitindex Bux mit einem Verlust von 1,64 Prozent bei 23 175,99 Punkten aus dem Handel. Belastend wirkte insbesondere ein kräftiges Minus bei den Aktien des Ölkonzerns Magyar Olay es Gazipari (Mol) , sie rutschten um 4,34 Prozent auf 22 000 Forint ab.

Unter den Indexschwergewichten mussten zudem OTP Bank Verluste in Höhe von 0,97 Prozent auf 4 850 Forint hinnehmen. Während die Aktien von Magyar Telekom um 0,28 Prozent auf 693 Forint sanken, konnten Richter Richter Gedeon 0,15 Prozent auf 48 275 Forint gewinnen. Nach einer Kurszielsenkung durch die Analysten der Erste Group büßten Allami Nyomda 0,56 Prozent auf 707 Forint ein.

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