Marktbericht: Osteuropäische Börsen
Budapester Börse legt deutlich zu

Die wichtigsten osteuropäischen Aktienmärkte gehen kaum verändert aus dem Handel. Nicht so die Budapester Börse: Der Leitindex BUX legt rund 1,4 Prozent zu. Vor allem Bank- und Ölwerte waren gefragt.

HB WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Wenig Neues aus Osteuropa: Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes sind am Dienstag zumeist kaum verändert aus dem Handel gegangen. Die wichtigsten Aktienindizes an den führenden Börsen der Region in Budapest, Prag und Warschau legten zwischen 0,30 und 1,42 Prozent zu. Lediglich der polnische WIG-20 fiel um 0,16 Prozent.

Am Budapester Aktienmarkt stieg der Leitindex BUX um 1,42 Prozent auf 19 497 Punkte. Gesucht waren die Aktien der OTP Bank mit einem Plus von 1,73 Prozent auf 5 000 Forint - der Umsatz lag bei 13,60 Milliarden Forint. Dies entspricht etwas mehr als 60 Prozent des gesamten Tagesumsatzes. Anteile des Öl- und Gasunternehmens Magyar Olay es Gazipari (Mol) stiegen um 2,41 Prozent auf 14 900 Forint, Richter gewannen um 1,63 Prozent auf 36 780 Forint. Titel der Magyar Telekom verloren dagegen 0,25 Prozent auf 793 Forint.

An der Warschauer Börse fiel der WIG-20 um 0,16 Prozent auf 2 099 Punkte. Der breiter gefasste WIG-Index gewann dagegen 0,30 Prozent auf 35 989 Zähler. Bytom sprangen um 0,04 Zloty oder 4,50 Prozent auf 0,93 Zloty an. Der Kleiderhersteller hat einen Auftrag der UEFA gewonnen. Polen wird zusammen mit der Ukraine im Jahr 2012 die Fussball-Europameisterschaft abhalten. Telekomunikacja Polska , Polens größtes Telefonunternehmen, arbeitet an einem TV-Angebot wie heute bekannt wurde. Die Aktien fielen um 1,03 Prozent auf 16,33 Zloty. Die PKO Bank stiegen um 3,03 Prozent auf 30,69 Zloty. Skotan legten um 0,17 Zloty oder 14 Prozent auf 1,4 Zloty zu und verbuchten damit den größten Tagesgewinn seit fünf Monaten.

An der Prager Börse fiel der tschechische Leitindex PX um 0,01 Prozent auf 1 133 Punkte. Auch gute US-Konjunkturdaten konnten den PX nicht im grünen Bereich schließen lassen. Die amerikanischen Einzelhändler haben ihren Umsatz dank der staatlichen Abwrackprämie im August so stark gesteigert wie seit dreieinhalb Jahren nicht mehr. Die Erlöse sprangen um 2,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Handelsministerium mitteilte. Das ist der größte Anstieg seit Januar 2006. Analysten hatten lediglich einen Anstieg um 2,0 Prozent erwartet.

Schwergewicht Ceske Energeticke Zavody (CEZ) fielen und zogen den tschechischen Index mit nach unten. Der Energietitel gab um 1,30 Prozent auf 908 Kronen nach. Gebrauchtwagenhändler AAA Auto verloren um 1,44 Prozent auf 14,83 Kronen. Philip Morris sank um 0,86 Prozent auf 8.390 Kronen. NWR stiegen hingegen mehr als 2 Prozent auf 172 Kronen an. Die Komercni Banka legten 1,59 Prozent auf 3.440 Kronen zu.

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