Marktbericht: Osteuropäische Börsen
Warschauer Börse mit deutlichen Verlusten

Die wichtigsten osteuropäischen Märkte verzeichnen Verluste. Besonders hart trifft es die Börse Warschau mit einem Minus von mehr als zwei Prozent. Der polnische Aktienmarkt liegt damit den dritten Tag in Folge im Minus.

HB WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Teils deutliche Verlusate an den Börsen in Osteuropa: Die wichtigsten Aktienindizes an den führenden Börsen der Region in Budapest, Prag und Warschau gaben zwischen 0,43 und 2,15 Prozent ab.

Am Budapester Aktienmarkt fiel der Leitindex BUX um 0,43 Prozent auf 19 223 Punkte. Zum Wochenstart konnte sich die Börse nicht gegen den allgemein negativen Trend in Europa stemmen, sagten Börsianer. Unternehmensnachrichten hätten dagegen in Budapest kaum vorgelegen. Die ungarischen Banken folgten den europäischen Branchenkollegen in die Verlustzone. FHB Land Credit & Mortgage Bank verbilligten sich deutlich um 3,17 Prozent auf 1 099 Forint. OTP Bank sanken um 1,30 Prozent auf 4 915 Forint. Ungeachtet tieferer Rohölpreise befestigten sich Magyar Olay es Gazipari (Mol) um 0,34 Prozent auf 14 550 Forint. Unter den weiteren Schwergewichten konnten MTelekom um 0,63 Prozent auf 795 Forint zulegen.

An der Warschauer Börse fiel der WIG-20 um 2,15 Prozent auf 2 102Punkte. Der breiter gefasste WIG-Index verlor 2,09 Prozent auf 35 883 Zähler. Auch in Polen habe eine verhaltene Stimmung an den europäischen Leitbörsen für Abgabedruck gesorgt. Der polnische Markt verbuchte damit bereits den dritten Tag in Folge Kursverluste, bemerkten Börsianer. Von Unternehmensseite habe es nur wenige Nachrichten gegeben. Die Titel von Enea sanken um 0,95 Prozent auf 22,98 Zloty. Die Belegschaft der drittgrößten polnischen Energieunternehmen stimmt am 16. September über einen Warnstreik ab. Unter rückläufigen Kupferpreisen litten KHM Polska Miedz. Die Papiere des Kupferproduzenten fielen um 1,88 Prozent auf 83,60 Zloty.

An der Prager Börse fiel der tschechische Leitindex PX um 0,68 Prozent auf 1 133 Punkte. Nach einem negativen Wochenschluss ging es auch am Montag tiefer aus dem Handel. Eine verhaltene Tendenz an europäischen Leitbörsen belasteten zum Wochenstart, hieß es aus dem Handel. Die Meldungslage von Unternehmensseite blieb in Prag sehr dünn. Gesunkene Energie- und Ölpreise drückten auf die Aktienkurse der Unternehmen aus den entsprechenden Sektoren. CEZ fielen um 1,81 Prozent auf 920 Kronen. Unipetrol gaben um 0,92 Prozent auf 140,70 Kronen nach. Die Finanztitel gingen in verschiedene Richtungen. Während Erste Group Bank ein Minus von 1,24 Prozent auf 733,00 Kronen verbuchen mussten, konnten Komercni Bank um 4,18 Prozent auf 3 386 Kronen zulegen

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