Marktbericht
Osteuropas Börsen freundlich

Die wichtigsten osteuropäischen Börsenindizes haben den Handel am Donnerstag mit Kursgewinnen beendet. Das deutlichste Plus verzeichnete die Warschauer Börse, während die Aktienmärkte in Budapest und Prag nur leicht zulegen konnten.

dpa-AFX/APA WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die wichtigsten osteuropäischen Börsenindizes haben den Handel am Donnerstag mit Kursgewinnen beendet. Das deutlichste Plus verzeichnete die Warschauer Börse, während die Aktienmärkte in Budapest und Prag nur leicht zulegen konnten.

Warschau fest

In Warschau stieg der Leitindex WIG-20 um 1,78 Prozent auf 3 861,0 Zähler. Der breiter gefasste WIG-Index kletterte um 1,45 Prozent auf 65 915,43 Punkte nach oben.

Aktien von Prokom Software, die am Vortag die Liste der Kursverlierer anführten, waren Tagesgewinner im WIG-20 mit einem Plus von 3,69 Prozent auf 166,00 Zloty. Titel von Telekomunikacja Polska stiegen um 3,46 Prozent auf 23,95 Zloty. Papiere der Bank BPH gewannen 2,60 Prozent auf 965,50 Zloty.

Kghm-Aktien verteuerten sich um 1,77 Prozent auf 126,20 Zloty. Händler verwiesen auf die Kupferpreise in Shanghai, die den zweiten Tag in Folge zugelegt hatten. PKO Bank stiegen um 1,51 Prozent auf 57,00 Zloty. Laut Premierminister Kaczynski verfolgt die Regierung die Fusion der PKO Bank mit dem polnischen Versicherer PZU. Die einzigen Verlierer im WIG-20 waren Aktien von Globe Trade Center mit einem Minus von 1,23 Prozent auf 43,50 Zloty und Papiere von Grupa Lotos, die 0,89 Prozent auf 55,50 Zloty einbüßten.

Budapest gut behauptet

In Budapest stieg der Leitindex BUX um 0,30 Prozent auf 29 984,39 Zähler. Tagesgewinner waren Aktien von Pannonplast Mueanyagipari mit einem Plus von 4,39 Prozent auf 6 275 Forint. Papiere von Econet konnten mit einem Zuwachs von 3,66 Prozent auf 198 Forint ebenfalls deutlich zulegen.

Title von Egis kletterten 3,02 Prozent auf 23 695 Forint. Das zweitgrößte Pharmaunternehmen Ungarns erwartet einen Umsatzanstieg in Russland von zehn Prozent. Magyar Telekom-Aktien gewannen 0,72 Prozent auf 983 Forint, obwohl Credit Suisse das Kursziel für das Telekommunikations-Unternehmen auf 950 Forint gesenkt hat.

Den größten Verlust im BUX verzeichneten Papiere von Raba Magyar Vagon mit einem Minus von 0,59 Prozent auf 2 185 Forint. Mol-Aktien verloren 0,49 Prozent auf 29 350 Forint, und Anteilsscheine der FHB Mortgage Bank verbilligten sich um 0,39 Prozent auf 29 350 Forint.

Prag gut behauptet

In Prag gewann der Leitindex Px50 0,34 Prozent auf 1 870,30 Zähler. Aktien von Telefonica O2 CZ führte die Liste der Kursgewinner mit einem Plus von 1,09 Prozent auf 591,90 Kronen an. CEZ-Papiere gewannen 0,99 Prozent auf 1 122,00 Kronen. Titel von Unipetrol kletterten um 0,23 Prozent auf 307,00 Kronen. Die Ölgesellschaft verkauft sein Chemieunternehmen Kaucuk an die polnische Firma Chemiczna Dwory für 195 Mill. Euro.

Papiere von Pegas Nonwovens gingen mit einem leichten Plus von 0,01 Prozent auf 813,60 Kronen aus dem Handel. Die Investmentgesellschaft Templeton Asset Management hat 9,2 Prozent des Unternehmens erworben.

Erste Bank-Aktien als Tagesverlierer gaben 0,74 Prozent auf 1 608,00 Kronen ab. Anteilsscheine von Orco Property büßten 0,22 Prozent auf 3 214,00 Kronen ein. Papiere von ECM Real Estate verloren 0,17 Prozent auf 1 813,00 Kronen, obwohl Unicredit das Kursziel von "Hold" auf "Buy" erhöht hat.

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