Marktbericht
Osteuropas Börsen ohne klare Tendenz

Die wichtigsten osteuropäischen Börsen haben am Mittwoch uneinheitlich geschlossen. Während die Börsen in Warschau und Budapest im Einklang mit dem negativen internationalen Umfeld Verluste verbuchten, kam es in Prag gegen den Trend zu deutlichen Gewinnen.

HB WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Im Blickpunkt der europäischen Anleger standen Konjunkturdaten aus den USA. Die Talfahrt der US-Dienstleister hatte sich im Juli überraschend wieder beschleunigt. Dies schickte viele europäischen Indizes auf Talfahrt.

Der WIG-20 verlor 3,30 Prozent auf 2061,92 Punkte. Der breiter gefasste WIG-Index sank um 1,94 Prozent auf 34 676,38 Zähler.

Die Aktien der Bank Pekao fielen zum dritten Tag in Folge und sanken um 3,2 Prozent auf 133,10 Zloty. Die polnische Regierung hatte wenigstens acht Mill. Aktien in dem Titel am Markt verkauft, um Budgetdefizite auszugleichen. Titel von Polski Koncern Naftowy Orlen gaben aufgrund fallender Ölpreise nach und sanken um 0,8 Zloty oder 2,80 Prozent auf 27,40 Zloty.

Die Anteilsscheine von Immoeast Immobilien Anlagen aber stiegen um 19 Prozent auf 10,12 Zloty an. Dies war der höchste Gewinn in den Papieren seit vier Monaten. Das österreichische Immobilienunternehmen kündigte an, wegen der Finanzkrise auf Eis gelegte Projekte wieder neu aufzunehmen.

Papiere von New World Resources sprangen um 6,1 Prozent auf 21 Zloty an. Merrill Lynch hatte eine Kaufempfehlung für den Titel ausgesprochen und dies mit einer "bullischen Einschätzung" für Kohlepreise begründet.

Der Budapester Leitindex BUX verlor 0,48 Prozent auf 17 603,35 Zähler. Unter den Einzelwerten gaben Richter Gedeon 1,64 Prozent auf 36 500 Forint ab. Die Aktien der Magyar Telekom sanken um 1,00 Prozent auf 693 Forint. Die Anteilsscheine der OTP Bank jedoch stiegen um 1,90 Prozent auf 4 227 Forint.

Der tschechische Leitindex PX rückte um 2,59 Prozent auf 1 120,50 Zähler vor. Unter den Einzeltiteln gewannen die Aktien von New World Resources 9,55 Prozent auf 135,29 Kronen hinzu. Damit war die Papiere Tagessieger. Titel der Erste Group Bank stiegen um 4,12 Prozent auf 683 Kronen. Unipetrol-Aktien verteuerten sich um 4,24 Prozent auf 123 Kronen. Die Papiere von Ceske Energeticke Zavody (CEZ) stiegen leicht um 0,35 Prozent auf 990,5 Kronen an.

Die Titel der Komercni Banka kletterten gar um 3,84 Prozent auf 3 271 Kronen, nachdem Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt wurden. Dabei gab der Nettogewinn des Unternehmens im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 2,9 Mrd. Kronen nach, lag damit aber immer noch über den durchschnittlichen Analystenschätzungen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%