Marktbericht
Osteuropas Börsen schließen fester

Die osteuropäischen Börsen haben am Mittwoch etwas fester bis sehr fest geschlossen. Mit plus drei Prozent legte der Aktienmarkt in Prag am deutlichsten zu. Der Aktienmarkt in Warschau gewann lediglich ein halbes Prozent hinzu.

HB WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die osteuropäischen Börsen haben am Mittwoch etwas fester bis sehr fest geschlossen. Mit plus drei Prozent legte der Aktienmarkt in Prag am deutlichsten zu. Der Aktienmarkt in Warschau gewann lediglich ein halbes Prozent hinzu.

Warschau - BRE Bank Steigen Nach Analystenkommentaren

In Warschau stieg der Leitindex WIG-20 um 0,57 Prozent auf 3 084,34 Zähler. Der breiter gefasste WIG-Index stieg um 0,82 Prozent auf 49 770,40 Zähler. An der Indexspitze gewannen die Aktien des Badezimmerzubehörherstellers Cersanit vier Prozent auf 31,80 Zloty und knüpften damit an ihre Vortagesgewinne an. Zu den Tagesgewinnern gehörten auch die Werte der BRE Bank mit einem Aufschlag von 3,8 Prozent auf 430,30 Zloty nach Analystenkommentaren. Die UBS hat die Einstufung für die Bankwerte von "Sell" auf "Neutral" gesetzt. Ebenso haben die Experten von KBC Securities ihre Empfehlung auf "Hold" hinauf gestuft.

Gefragt waren auch die Aktien des Mitbewerbers Bank Zachodni, die Werte gingen mit einem Aufschlag von 2,8 Prozent bei 189,10 Zloty aus dem Handel. Die Werte der Bank Polska schlossen vor Zahlen hingegen unverändert bei 44,50 Zloty. Die Bank wird am Donnerstag Ergebnisse für das vierte Quartal 2007 veröffentlichen. Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge erwarten die Analysten einen Nettogewinn von rund 710 Mill. Zloty. Im Vorjahr verdiente die Bank Polska 552 Mill. Zloty im vierten Quartal.

Die Aktien des Kupferherstellers Kghm Polska Miedz verteuerten sich um 1,5 Prozent auf 105 Zloty. Das Unternehmen wird am Donnerstag ebenfalls Zahlen für das vierte Quartal 2007 veröffentlichen.

Die Werte des größten polnischen Telekommunikationsunternehmens Telekommunikacja Polska gewannen 0,2 Prozent auf 23,32 Zloty. Die Experten der Erste Bank haben die Aktien auf "Hold" hinauf gestuft. Das Kursziel wurde von 20 auf 23 Zloty erhöht. Trotz großen Drucks sowohl von den Mitbewerbern, als auch durch die Regulierungsbehörde hat das Unternehmen 2007 Ergebnisse über den Erwartungen erwirtschaftet, so die Experten in ihrem Analystenkommentar. Die negativen Auswirkungen dieser beiden Faktoren sollten 2008 durch die Einnahmen aus dem Immobiliensektor "mehr als nur kompensiert werden", so die Erste Bank weiter.

Budapest - Magyar Telekom und OTP Steigen VOR Zahlen Deutlich

In Budapest gewann der Leitindex BUX 2,00 Prozent auf 24 545,51 Punkte. An der Indexspitze gewannen Fotex Reszvenytarsasag 3,26 Prozent auf 760 Forint. Vor Zahlen gehörten die Aktien der Magyar Telekom mit plus 3,18 Prozent auf 876 Forint zu den größten Gewinnern im Leitindex. Das Telekommunikationsunternehmen wird am Donnerstag Ergebnisse zum vierten Quartal veröffentlichen. Ebenfalls vor Zahlen gewannen die Anteilsscheine der OTP Bank 1,94 Prozent auf 7 850 Forint.

Richter Gedeon konnten an ihre Vortagesgewinne anschließen und gewannen 0,93 Prozent auf 38 405 Forint. Der Pharmakonzern hatte am Vortag Zahlen für das Geschäftsjahr 2007 vorgelegt. Obwohl im Gesamtjahr der Gewinn um rund 35 Prozent eingebrochen ist und die Inlandsumsätze ebenfalls deutlich gesunken sind, hat der Konzern mit dem Auslandsgeschäft und den Zahlen zum vierten Quartal positiv überrascht, sagten Händler. In allen Auslandsmärkten konnten die Umsätze gesteigert werden. Für 2008 erwartet das Management ein zweistelliges Wachstum in den GUS-Staaten und der EU.

Mit einem Abschlag von 1,06 Prozent auf 1 584 Forint gehörten die Bankenwerte der FHB Land Credit & Mortgage Bank zu den Tagesverlierern.

Prag - Erste Bank Springen ÜBER fünf Prozent Hoch Nach TV-Interview

In Prag gewann der Leitindex PX 3,01 Prozent auf 1 569,90 Zähler. Gestützt wurde der Leitindex von den kräftigen Kursgewinnen der Bankenwerte. So sprangen Erste Bank mit plus 5,21 Prozent auf 974,20 Kronen an die Indexspitze. Händler verwiesen auf eine TV-Interview mit dem Erste Bank-Chef Andreas Treichl. Für das vergangene Geschäftsjahr 2007 bestätigte Treichl einen Gewinnanstieg von 25 Prozent. Die Aktien des Mitbewerbers Komercni Bank schlossen mit einem deutlichen Kursanstieg von 4,29 Prozent auf 3 843 Kronen an.

Ceske Energeticke Zavody (CEZ) verteuerten sich um 2,67 Prozent auf 1 270 Kronen und Unipetrol gewannen 2,00 Prozent auf 296,30 Kronen. Am Ende der Kurstafel fielen die Wertpapiere des Gebrauchtwagenhändlers AAA um 3,71 Prozent auf 25,70 Kronen.

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