Marktbericht
Osteuropas Börsen schließen freundlich

Die osteuropäischen Börsen haben am Mittwoch in einem freundlichen europäischen Umfeld ebenfalls zugelegt. In Warschau stieg der WIG-20 um 3,37 Prozent auf 2 302,54 Zähler. Der breiter gefasste WIG-Index legte um 2,46 Prozent auf 38 974,80 Punkte zu.

HB WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Das Handelsvolumen betrug 2,29 (zuletzt: 1,42) Mrd. Zloty. Der polnische Leitindex stieg damit auf das höchste Kursniveau seit fast zwei Monaten.

Die Papiere von Kghm Polska Miedz gewannen 3,94 Prozent auf 93,65 Zloty. Händler begründeten dies mit steigenden Kupferpreisen aufgrund des schwachen Dollars und anspringender chinesischer Nachfrage.

Sehr stark zeigte sich der Bankensektor: Die Aktien der Bank Pekao konnten gemeinsam mit anderen Finanztiteln in Europa deutlich zulegen. Die Titel stiegen mit plus 6,40 Prozent auf 170,80 Zloty und damit auf ein Jahreshoch. Der Finanzsektor profitierte von Quartalszahlen der US-Großbank Jpmorgan , die über den Analystenerwartungen lagen. PKO Bank legten um 3,1 Prozent auf 32,86 Zloty zu. BRE Bank stiegen um 2,90 Prozent auf 277,70 Zloty.

An der Prager Börse schloss der tschechische Leitindex PX 1,14 Prozent höher bei 1 176,60 Punkten. Es wurden Aktien im Wert von 2,51 (zuletzt: 2,52) Mrd. tschechischen Kronen gehandelt.

Central European Media Enterprises (CME) brachen um 13,36 Prozent auf 499,90 Kronen ein. CEO Adrian Sarbu teilte mit, dass die Gesamtjahresergebnisse nicht die Analystenschätzungen erreichen werden. CME ist führender Betreiber von Fernsehsendern in Osteuropa. Das Unternehmen wurde 1994 von Ronald Lauder gegründet und hat seinen Firmensitz auf den Bermudas.

Auch Analystenkommentare bewegten. New Word Resources stiegen um 2,05 Prozent auf 174 Kronen. Die Citigroup erhöhte ihr Kursziel von 300 Pence auf 650 Pence (180 Kronen). Telefonica O2 verloren indes 0,80 Prozent auf 434 Kronen. Die Erste-Bank-Experten erhöhten ihr Anlagevotum für die Titel von "Hold" auf "Buy".

Von steigenden Ölpreisen profitierten die Aktien von Unipetrol , einer Unternehmensgruppe der Petrochemie mit Hauptsitz in Prag, die um 1,05 Prozent auf 140,97 Kronen vorrückten. Der Ölpreis stieg mit Unterstützung des schwachen Dollar und besser als erwartet ausgefallener chinesischer Handelszahlen auf ein Jahreshoch. Das Fass WTI verteuerte sich auf bis zu 75,15 Dollar.

In Budapest ging es für den BUX um 2,70 Prozent auf 1 365,75 Punkte hoch. Insgesamt wurden Aktien für 38,68 (Vortag: 29,25) Mrd. Forint gehandelt.

Aktien von Gedeon Richter , Ungarns größtem Pharmaunternehmen, gewannen 2,10 Prozent auf 39 200 Forint. Dies ist das höchste Kursniveau seit dem 25. August 2009. Das Unternehmen suche nach einem strategischem Partner, um sein Produktportfolio zu vergrößern sowie seinen Einfluss in Zentral- und Osteuropa auszuweiten, sagte CEO Erik Bogsch in einem Interview.

Papiere des führenden Mineralölkonzerns Ungarns mit Hauptsitz in Budapest, Magyar Olay es Gazipari (Mol) , stiegen um 3,20 Prozent auf 16 205 Forint. OTP Bank sprangen um 3,90 Prozent auf 5 680 Forint hoch. Einem Händler zufolge suchen große institutionelle Investoren eine günstige Kaufgelegenheit bei dem Unternehmen, welches im Branchenvergleich attraktiv bewertet ist. Die OTP Bankist das größte ungarische Bankenunternehmen und in Ungarn wie auch zahlreichen mittel- und osteuropäischen Ländern aktiv./

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