Marktbericht
Osteuropas Börsen schließen uneinheitlich

Die wichtigsten Börsen in Osteuropa gingen am Dienstag mit unterschiedlichen Tendenzen in den Handelsschluss. Während der Prager Leitindex etwas nachgab, verbuchten die Handelsplätze in Budapest und Warschau Gewinne.

HB WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die wichtigsten Börsen in Osteuropa haben am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Während der Prager Leitindex etwas nachgab, verbuchten die Handelsplätze in Budapest und Warschau Gewinne.

Der Budapester Leitindex BUX gewann 0,93 Prozent auf 23 095,68 Punkte. An der Indexspitze gingen die Egis-Titel mit einem Plus von 4,51 Prozent auf 18 500 Forint aus dem Handel. Aktien von Pannergy gewannen 3,57 Prozent auf 1 450 Forint. Unter den Indexschwergewichten stiegen die Papiere der FHB Land Credit & Mortgage Bank um 1,42 Prozent auf 1 348 Forint, und die Pharmaaktien von Richter Gedeon um 2,21 Prozent auf 34 600 Forint. Papiere von Magyar Telekom verteuerten sich um 0,81 Prozent auf 868 Forint.

Dem internationalen Trend folgend gewannen die Anteilsscheine des Ölkonzerns Magyar Olay es Gazipari (Mol) 0,08 Prozent auf 23 305 Forint. In den USA wurde erneut ein neuer Öl-Rekordpreis erreicht. Medienberichten zufolge plant die Mol am kommenden Mittwoch, die Benzin- und Dieselpreise an den Tankstellen zu erhöhen.

Der Warschauer Leitindex WIG-20 gewann 0,18 Prozent auf 2 984,34 Punkte. Der breiter gefasste WIG-Index rückte um 0,23 Prozent auf 47 427,92 Zähler vor. Im Fokus der Anleger standen Titel von Finanzinstituten. Die Aktien der BRE Bank, der polnischen Tochter der Commerzbank, gewannen 0,3 Prozent auf 371,00 Zloty. Das Finanzunternehmen hat im ersten Quartal den Gewinn um 58 Prozent auf 102 Mill. Zloty gesteigert und damit die Erwartungen der Analysten übertroffen. Das starke Kundengeschäft und der Verkauf von Anteilen an einem Kabelfernsehkonzern hätten das Ergebnis gestützt, so die Bank.

Darüber hinaus konnten Titel der Bank Pekao sich um 1,3 Prozent auf 200,30 Zloty verteuern, und Aktien der Bank Zachodni legten um 1,0 Prozent auf 168,50 Zloty zu. Die Aktien des im Pressevertrieb tätigen Unternehmens Ruch verloren hingegen 4,01 Prozent auf 17,95 Zloty. Die Aktiengesellschaft hat im ersten Quartal einen Gewinneinbruch von 90 Prozent erlitten. Im WIG-20 gab es nur drei Aktien mit Abschlägen. Am Ende der Kurstafel fielen die Papiere von Telekomunikacja Polska um 2,2 Prozent auf 22,50 Zloty.

In Prag sank der Leitindex PX um 0,13 Prozent auf 1 644 Zähler. Nach dem deutlichen Kursgewinn am Montag von beinahe acht Prozent, verloren die Pharmawerte von Zentiva 1,89 Prozent auf 987 Kronen. Unter den Indexschwergewichten gewannen hingegen die Titel von Ceske Energeticke Zavody (CEZ) 0,57 Prozent auf 1 242 Kronen, und die Papiere von Komercni Bank 0,85 Prozent auf 4 052 Kronen. Aktien von Telefonica O2 rückten um 0,26 Prozent auf 500,70 Kronen vor.

Für großes Interesse unter den Anlegern sorgte der Börsengang des Minenunternehmens New World Resources (NWR). Die Aktien waren siebenfach überzeichnet und schlossen ihren ersten Handelstag mit einem Plus von 4,51 Prozent bei 445 Kronen.

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