Marktbericht
Osteuropas Börsen schließen uneinheitlich

Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindex sind am Dienstag uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Während in Budapest und Warschau Gewinne verzeichnet wurden, schloss Prag im Minus.

HB BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG. In Budapest stieg der Leitindex BUX um 1,08 Prozent oauf 20 343,12 Punkte. OTP Bank kletterten um 2,81 Prozent auf 6 220 Forint und zogen damit alleine den BUX um 160 Punkte nach oben. Dabei kletterten die OTP-Titel über den gesamten Handelstag kontinuierlich nach oben und erreichten kurz nach 16.00 Uhr ihr Tageshoch bei 6 341 Forint. In den letzten zehn Minuten verloren die Aktien allerdings noch 121 Forint.

Medienberichten zufolge könnte die OTP Bank einige ihrer Niederlassungen - genannt wurden Serbien oder die Slowakei - verkaufen, um Akquisitionen in profitableren Ländern zu finanzieren. OTP-Finanzchef Laszlo Urban wurde mit den Worten zitiert, dass Länder wie Bulgarien, die Ukraine und Russland im Visier der Expansionsbestrebungen stehen.

Der zweite Grund für das positive Vorzeichen des BUX war der Anstieg der Mol - Titel um 1,34 Prozent auf 19 610 Forint. Analysten der Raiffeisen Bank zufolge hat der Zukauf von INA-Anteilen positive Auswirkungen auf MOL. Wie die österreichische dpa-AFX-Partneragentur APA berichtete, soll die MOL weitere 14 Prozent an der INA erhalten.

Nachdem die Aktien des Pharmakonzerns Richter Gedeon zwei Tage vom Handel ausgesetzt waren, wurden sie an diesem Dienstag wieder gehandelt. Nach dem Schlusskurs vom 4. Juli von 31 960 Forint wurde der Handel bei 30 000 Forint wieder aufgenommen - um 6,1 Prozent tiefer. Die Aktie erholte sich im Frühhandel schnell wieder auf einen Preis zwischen 31 000 und 31 500 Forint und schloss schließlich bei 31 525 Forint um 1,36 Prozent leichter im Vergleich zum 4. Juli.

In Prag sank der Leitindex PX um 1,31 Prozent auf 1 423,20 Punkte. Am Berichtstag wurden die tschechischen Konjunkturdaten zu Inflation und Arbeitslosigkeit im Juni präsentiert. Die Verbraucherpreise stiegen im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent, im Vorjahresvergleich jedoch um 6,7 Prozent. Die Konsenserwartung lag bei sieben Prozent. Die Arbeitslosenquote blieb mit rund 298 000 Erwerbslosen unverändert bei 5,0 Prozent.

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