Marktbericht: Osteuropas Börsen schließen uneinheitlich

Marktbericht
Osteuropas Börsen schließen uneinheitlich

Die Börsen in Osteuropa haben am Freitag uneinheitlich geschlossen. Während der ungarische Leitindex leicht zulegte, gaben die Aktienmärkte in Polen und Tschechien nach.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. In Budapest stieg der BUX um 0,23 Prozent auf 11 670,41 Punkte. Das Handelsvolumen betrug 17,31 (Donnerstag: 14,46) Mrd. Forint. Ein furioses Finale bescherte dem BUX eine positive Schlusstendenz: Der Index stoppte seine Talfahrt und legte in den letzten 30 Handelsminuten um 3,5 Prozent zu. Die Blue-Chips schlossen überwiegend in der Gewinnzone. Am deutlichsten nach oben ging es mit den Aktien der Magyar Telekom , die um 3,24 Prozent auf 573 Forint vorrückten. Die Aktien des Ölunternehmens Magyar Olay es Gazipari (Mol) stoppten ihren Abwärtstrend der vergangenen Tage und schlossen um 2,08 Prozent fester bei 9 100 Forint. Richter Gedeon notierten unverändert bei 29 600 Forint und OTP Bank fielen um 4,68 Prozent auf 2 240 Forint.

In Warschau fiel der WIG-20 um 0,52 Prozent auf 1 611,48 Einheiten. Der breiter gefasste WIG-Index verlor 0,54 Prozent auf 24 798,00 Punkte. Das Handelsvolumen betrug 0,897 (Donnerstag: 0,95) Mrd. Zloty. Der WIG-20-Index fiel im Wochenverlauf um 5,5 Prozent. Am Freitag gaben die Aktien des Chemieunternehmens Azoty Tarnow den sechsten Tag in Folge nach und schlossen mit einem Abschlag von 5,0 Prozent auf 6,05 Zloty. Dagegen konnten Kredyt Bank ihre Vortagesgewinne ausbauen und beendeten den Tag mit einem Kursplus von 2,5 Prozent auf 6,87 Zloty. Die polnische Tochter der niederländischen KBC hat für das vierte Quartal einen Nettogewinn von mindestens 60 Mill. Zloty in Aussicht gestellt.

In Prag sank der Leitindex PX um 2,19 Prozent auf 751,0 Einheiten. Die Umsätze lagen bei 2,13 (Donnerstag: 2,17) Mrd. tschechischen Kronen. Wie im übrigen Europa verschlechterten sich auch in Prag die Finanzwerte am deutlichsten. Komercni Banka gaben um 4,51 Prozent auf 2 306,0 tschechische Kronen nach und Erste Group ermäßigten sich um 0,93 Prozent auf 286,80 Kronen. Zu den Aktien mit Abschlägen gehörten auch Unipetrol , die 2,19 Prozent auf 751,0 Kronen einbüßten.

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