Marktbericht Schweiz
Börse Zürich mit Verlusten

Der Schweizer Aktienmarkt am Mittwoch nach gutem Beginn in die Verlustzone gedreht und ist mit etwas tieferen Kursen aus dem Handel gegangen. Der SMI-Index sank um 25,19 Punkte oder 0,37 Prozent auf 6 780,34 Punkte.

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt am Mittwoch nach gutem Beginn in die Verlustzone gedreht und ist mit etwas tieferen Kursen aus dem Handel gegangen. Der SMI-Index sank um 25,19 Punkte oder 0,37 Prozent auf 6 780,34 Punkte. Der 30 Titel umfassende SLI verlor 0,24 Prozent auf 1 013,79 Punkte und der breite SPI 0,45 Prozent auf 5 697,21 Punkte.

Belastet hätten Unsicherheiten hinsichtlich des US-Rettungspakets für die amerikanische Finanzbranche. Offenbar sei der politische Widerstand gegen den Rettungsplan größer ist als bisher angenommen, hieß es. Zuvor hatte die von Grossinvestor Warren Buffett angekündigte Finanzspritze für die angeschlagene Investmentbank Goldman Sachs den Aktien Auftrieb verliehen. Vor allem Finanzwerte profitierten bis zum Handelsende davon.

So kletterten UBS um 4,9 Prozent auf 20,08 Franken, ZFS um 3,8 Prozent auf 298,00 Franken oder CS um 1,6 Prozent auf 54,35 Franken. Julius Bär (-2,3 Prozent auf 62,00 Franken) und Swiss Re (+0,1 Prozent auf 62,55 Franken) konnten davon allerdings nicht profitieren.

Zu den größten Gewinnern gehörten nebst dem Gros der Finanzwerte auch Swatch (+1,1 Prozent auf 209,30 Franken). Optimistische Äusserungen von Verwaltungsratspräsident Nicolas Hayek dienten hier als Stütze. Die meisten Bluechips zählten allerdings zu den Verlierern. Abgaben verzeichneten dabei auch die Schwergewichte Novartis (-0,3 Prozent auf 58,55 Franken), Roche (-1,1 Prozent auf 174,05 Franken) und Nestle (-1,7 Prozent auf 46,84 Franken). Bei den Aktien des Nahrungsmittelskonzerns setzt sich somit die Abwärtsspirale fort, nachdem Übernahmegerüchte um den US-Süssigkeitenhersteller Hershey wiederum aufgeflammt sind.

Am stärksten gaben aber Richemont (-3,4 Prozent auf 52,60 Franken), Givaudan (-3,2 Prozent auf 928,00 Franken) und ABB (-2,9 Prozent auf 22,44 Franken) nach. Swisscom büßten 2,1 Prozent auf 345,75 Franken ein.

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