Marktbericht Schweiz
Börse Zürich nach mauem Handel fester

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag einen impulsarmen Handel mit dünnem Volumen fester beendet. Nach einem positiven Start tauchte der Standardwerte-Index am frühen Morgen wegen Gewinnmitnahmen zunächst in negatives Terrain ab.

HB ZÜRICH. Nach kurzer Zeit kam es jedoch zu einer Erholung und der Leitindex bewegte sich mit einer festeren Tendenz in einer engen Bandbreite bis Börsenschluss seitwärts.

Die Börsen in den USA und London waren wegen Feiertagen geschlossen, entsprechend erhielt der hiesige Markt von dieser Seite keine Impulse. In Deutschland fühlten Marktforscher der Wirtschaft den Puls, wobei der verbesserte ifo-Index die Investoren weitgehend kalt ließ.

Das Blue Chips Barometer SMI notierte zur Schlussglocke um 36,98 Punkte beziehungsweise 0,68% auf 5 446,24 Stellen höher. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI ) gewann 0,53% auf 827,23 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI ) legte 0,67% auf 4 693,68 Punkte zu.

Unterstützung liefern die defensiven Schwergewichte, allen voran Roche Holding . Auf der Gegenseite lasteten dagegen einige der Finanztitel auf der Stimmung.

Roche (+1,6% auf 147,10 Franken) verteuerten sich überwiegend wegen technischer Ursachen. Die Nachfrage habe nach der Korrektur an den vergangenen Handelstagen vor allem technischer Natur, hieß es. Die vorbörslich publizierten Phase-III-Studiendaten spielten eine untergeordnete Rolle, sagten Beobachter. Novartis legten 0,1% auf 43,72 Franken zu. Die Aktien des Indexschwergewichts Nestle stiegen um 1,4% auf 40,48 Franken.

Bei Actelion (+2,1% auf 54,30 Franken) gab es nach positiven Kommentaren der Credit Suisse insbesondere aus dem Ausland Kaufinteresse. außerdem nahm Sal.Oppenheim die Titel mit dem Rating "Buy" in ihr Research auf. Kräftig im Plus standen Logitech (+3,6% auf 15,68 Franken), ohne dass es allerdings zum Computerzubehör-Hersteller Nachrichten gab.

Uneinheitlich präsentierten sich die Finanztitel. Während Julius Bär (+1,6% auf 46,14 Franken) und UBS (+1,1% auf 15,92 Franken) zulegten, notierten CS (+0,04% auf 46,18 Franken) kaum verändert und Swiss Re (-1,3% auf 36,52 Franken) und Baloise (-0,6% auf 86,50 Franken) tendierten schwächer. Für Julius Bär hatten die Citigroup und Keefe, Bruyette & Wood"s (KBW) ihre Kursziele auf 54 (zuvor 50) Franken respektive 60 (45) Franken erhöht.

Moderate Abschläge verbuchten Nobel Biocare (-0,3% auf 25,54 Franken). Dabei hätten Berichte aus der Wochenendpresse die Angst vor einer Wettbewerbsintensivierung im Markt für Dentalimplantate geschürt. Kräftigste Verluste verbuchten OC Oerlikon (-1,3% auf 68,75 Franken) und Petroplus (-2,3% auf 21,76 Franken).

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