Marktbericht Tokio
Gewinnmitnahmen drücken den Nikkei

Gewinnmitnahmen vor mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktzahlen haben der japanischen Börse am Freitag Verluste beschert. In Tokio hielten sich die Händler angesichts der bevorstehenden US-Daten mit Aktienkäufen zurück, an den Finanzmärkten in China, Hongkong und Taiwan wurde wegen eines Feiertags nicht gehandelt.

HB TOKIO. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 0,72 Prozent im Minus bei 13 293 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index tendierte 0,82 Prozent schwächer bei 1 288 Stellen. Auch der Aktienmarkt in Singapur notierte im Minus, die Börse in Seoul verzeichnete dagegen leichte Zuwächse.

Zu den Verlierern in Tokio zählten unter anderem Autoaktien. Wie andere Brokerhäuser zuvor stufte auch Goldman Sachs den gesamten Sektor herab. Honda -Papiere verloren mehr als fünf Prozent, Toyota -Aktien gaben mehr als drei Prozent ab. Auch Stahl-Aktien gaben deutlich nach. Den Exporteuren macht die schwache Wirtschaftsentwicklung in den USA zu schaffen. Weiteren Aufschluss über die Konjunktur in der weltgrößten Volkswirtschaft dürfte der Arbeitsmarktbericht März geben, der im Tagesverlauf veröffentlicht werden sollte. Analysten rechnen mit einem Anstieg der Arbeitslosenquote auf 5,0 von 4,8 Prozent im Februar.

"Nach Gewinnen von drei Tagen in Folge sehen wir Gewinnmitnahmen vor dem Arbeitsmarktbericht", sagte Harushige Kobayashi von Maruwa Securtities. Seit Dienstag hatte der Nikkei fast sieben Prozent zugelegt. Zu den Gewinnern gehörten erneut Finanztitel. Aktien von Mizuho Financial Group gewannen fast zwei Prozent.

In New York schloss der Dow-Jones-Index der Standardwerte nach wechselhaftem Handel 0,2 Prozent höher bei 12 626 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 0,1 Prozent auf 1 369 Zähler zu. Der Technologie-Index Nasdaq gewann 0,1 Prozent auf 2363 Punkte. Bei den Devisen zeigte sich der Dollar zum Euro nur wenig verändert. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde mit 1,5666 Dollar nach 1,5655 Dollar zum New Yorker Börsenschluss gehandelt. Zum Yen tendierte der Dollar bei 102,57 und der Euro bei 160,68 Yen.

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