Marktbericht Tokio
Nikkei schließt mit kräftigem Plus

Beflügelt von Kursgewinnen bei Exportwerten haben sich die asiatischen Aktienmärkte am Mittwoch überwiegend fester präsentiert. In Tokio hellte die Abschwächung der japanischen Landeswährung Yen die Stimmung auf und führte zu Zukäufen. Gefragt waren unter anderem die Aktien des Autoherstellers Honda und des Einzelhändlers Fast Retailing.

HB TOKIO. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,6 Prozent höher bei 14 435 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index beendete den Handel ebenfalls 1,6 Prozent fester bei 1430 Zählern. Auch die Börsen Taiwan und Südkorea legten zu. Dagegen verloren die Märkte in Hongkong und Shanghai unter anderem wegen Kursverlusten bei Telekomwerten.

Zu den Gewinnern in Japan gehörten die Aktien des Einzelhändlers Fast Retailing mit einem Plus von 11,3 Prozent. Das Papier profitierte von einem Medienbericht über eine deutliche Gewinnsteigerung des Konzerns. Gesucht waren auch die Aktien von Honda mit einem Plus von 8,6 Prozent. Händler verwiesen auf die guten Absatzzahlen des Autoherstellers in den USA. Auch die Abschwächung des Yen gab dem Papier Auftrieb. In Taiwan legte die Aktie des Computer-Herstellers Acer um 0,5 Prozent zu. Wegen der starken Nachfrage nach Laptops rechnet das Unternehmen mit einem Absatzanstieg von über 50 Prozent.

Die US-Börsen hatten am Dienstag erneut im Minus geschlossen. Belastet wurden die Märkte vor allem durch Ängste vor einer neuen Runde von Verlusten im Finanzsektor. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,81 Prozent tiefer bei 12 402 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index ging mit einem Minus von 0,58 Prozent bei 1377 Zählern aus dem Handel, der Technologie-Index Nasdaq verlor 0,44 Prozent auf 2480 Punkte.

Der Dollar hielt im fernöstlichen Devisenhandel nach einer Warnung von US-Notenbankchef Ben Bernanke seine Vortagsgewinne. Die europäische Einheitswährung zeigte sich mit 1,5427 Dollar zur US-Währung nahezu unverändert verglichen mit dem späten US-Handel. Zum Yen tendierte der Dollar bei 105,24 Yen. Der Euro war nach den Äußerungen von Bernanke am Dienstag auf Talfahrt gegangen. Bernanke hatte vor den Risiken eines schwachen Dollar für die Teuerung gewarnt.

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