Marktbericht
US-Börsen starten schwächer

Die Wall Street hat am Montag nach den jüngsten Gewinnen schwächer eröffnet. Die Anleger hielten sich angesichts einer Reihe anstehender Unternehmenszahlen von Börsen-Schwergewichten zurück.

HB NEW YORK. Außerdem drückte General Motors auf die Stimmung: Investoren befürchteten einen baldigen Insolvenzantrag des US-Autobauers. Anlass war ein Bericht der "New York Times", demzufolge das US-Finanzministerium darauf dringen soll. GM-Aktien brachen in den ersten Handelsminuten knapp 19 Prozent ein.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor kurz nach Börsenstart 1,25 Prozent auf 7981 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 lag ein Prozent niedriger bei 847 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 0,88 Prozent nach auf 1637 Stellen.

"Es sieht so aus, als ob wir eine Pause vor den nächsten Geschäftszahlen einlegen", sagte Andre Bakhos von der Princeton Financial Group. "Die Zahlen der Banken werden entscheidend sein. Und der Markt wird sich die Aktien von konsumorientierten Unternehmen ansehen, um zu sehen, wie es um die Verbraucher steht." Unter anderem stehen diese Woche die Zahlen von Goldman Sachs, JPMorgan und der Citigroup an sowie die des Mischkonzerns General Electric.

Zu den Gewinnern zählten Yahoo-Papiere, die sich um vier Prozent verteuerten. Grund war ein Medienbericht, wonach der Internet-Konzern erneut über eine mögliche Kooperation mit Microsoft spricht. Microsoft-Aktien tendierten kaum verändert.

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