Marktbericht
US-Konjunkturdaten belasten asiatische Börsen

Die Sorgen vor einem Abflauen der US-Konjunktur haben die asiatischen Aktienmärkte am Donnerstag belastet. Vor allem Export orientierte Unternehmen wie Autobauer Toyota und Kamera-Hersteller Canon gerieten unter Druck. Der Euro gab vor der Veröffentlichung von Daten zur Entwicklung der deutschen Wirtschaft etwas nach.

HB SINGAPUR. In Tokio schloss der Nikkei-Index der 225 führenden Werte 1,25 Prozent schwächer bei 15.960 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gab gut ein Prozent auf 1623 Zähler nach. Auch die Aktienmärkte in Singapur, Seoul, Taiwan und Hongkong verbuchten Kursverluste.

„Die US-Wirtschaft verlangsamt sich, sollte das zu schnell geschehen, könnte es für unschöne Überraschungen am Markt sorgen“, sagte Nagayuki Yamagishi von Mitsubishi UFJ Securities. Die Aktien der Exportfirmen Toyota und Canon verloren jeweils mehr als zwei Prozent. Die Anteilsscheine von Sony gerieten nach einer Herabstufung zusätzlich unter Druck und gaben fast drei Prozent nach. Nach Ansicht von Mitsubishi UFJ Securities hat Sony offenbar Probleme, ausreichend elektronische Einzelteile für seine Spielkonsole PlayStation 3 zu erhalten.

Zu den wenigen Gewinnern zählten die Anleger des MP3-Musikgeräte-Herstellers Creative Technology, dessen Aktien zeitweise um 23 Prozent ins Plus schnellten und zuletzt mit knapp 18 Prozent fester tendierten. Das in Singapur ansässige Unternehmen hatte zuvor einen Patentstreit mit dem Konkurrenten Apple beigelegt. Demnach erhält Creative 100 Millionen Dollar von Apple und produziert fortan Zubehör für den populären iPod des US-Konzerns.

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