Marktbericht
US-Vorgaben beflügeln asiatische Börsen

Die Aktienbörsen in Fernost haben zum Wochenschluss Gewinne verzeichnet. Beflügelt von positiven Vorgaben aus den USA legten vor allem Technologiewerte zu. Die Titel seien von den Jahresendverkäufen der Hedgefonds kaum betroffen, da diese größere Positionen rohstoffabhängiger Aktien aufgebaut hätten, hieß es.

HB TOKIO/SINGAPUR. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,5 Prozent höher bei 15 257 Punkten, nachdem er im frühen Handel erstmals seit Ende November unter die Marke von 15 000 gerutscht war. Der breiter gefasste Topix-Index legte um 0,8 Prozent auf 1469 Zähler zu. Die Börsen in Taiwan, Hongkong, Singapur und Südkorea und Shanghai verbuchten ebenfalls Gewinne.

In den USA hatte die Technologiebörse Nasdaq 1,5 Prozent zugelegt. Dies habe auch den Tech-Werten in Asien Auftrieb gegeben, sagte Tomomi Yamashita von Shinkin Asset Management. Die Titel seien von den Jahresendverkäufen der Hedgefonds kaum betroffen, da diese größere Positionen rohstoffabhängiger Aktien aufgebaut hätten. Trotz des bevorstehenden verlängerten Wochenendes blieben die Gewinne in Japan jedoch begrenzt, das Handelsvolumen war eher gering. Die Finanzmärkte in Japan haben am Montag wegen eines nationalen Feiertags geschlossen.

Kräftig zulegen konnten vor allem die Papiere von Hitachi: Sie stiegen um 3,6 Prozent. Die Wirtschaftszeitung „Nikkei“ hatte berichtet, das Unternehmen erwäge den Verkauf eines Minderheitsanteils seiner Festplattensparte an den US-Investmentfonds Silver Lake. Hitachi erklärte indes, noch sei nichts entschieden.

Auch die Aktien von TDK waren bei den Anlegern gefragt: Sie kletterten um mehr als vier Prozent. Die Titel von Sharp legten 2,9 Prozent zu, nachdem der Konzern erklärt hatte, über eine Allianz mit Toshiba bei LCD-Bildschirmen nachzudenken. Dagegen verloren die Aktien von Canon mehr als zwei Prozent, nachdem die Zeitung „Nikkei“ berichtet hatte, der Büroelektronik- und Digitalkamerahersteller werde seine Prognosen 2007 verfehlen. Grund dafür seien Änderungen bei der Art der Kalkulation von Abschreibungskosten.

Der Dollar hielt sich weiter nahe seinem Zweimonatshoch zum Euro. Ein Euro wurde mit 1,4365 Dollar bewertet nach 1,4319 Dollar im späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 113,05 Yen gehandelt nach 113,07 Yen in den USA.

Der Ölpreis lag weiterhin über der Marke von 91 Dollar. Ein Fass US-Leichtöl zur Lieferung im Februar kostete 91,29 Dollar.

In den USA hatte der Dow-Jones-Index der Standardwerte 0,3 Prozent fester bei 13 245 Punkten geschlossen. Der breiter gefasste S&P-500-Index gewann 0,5 Prozent auf 1460 Zähler.

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