Marktbericht USA
Dow-Jones-Index schließt wieder über 14 000

HB NEW YORK. Im September war die Zahl der Beschäftigten um 110 000 zum Vormonat gestiegen. Zudem revidierte das US-Arbeitsministerium den Beschäftigungsanstieg in den beiden Vormonaten um 118 000 nach oben.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial schloss mit einem Plus von 0,66 Prozent auf 14 066,01 Zähler zwar unter dem am Montag erzielten Rekordschlussstand von 14 087,55. Im Handelsverlauf war der Index allerdings bis auf ein neues Verlaufsrekordhoch von 14 124,54 Zählern geklettert. Im Wochenvergleich gewann der weltweit bekannteste Aktienindex gut 170 Punkte.

Der marktbreite S&P-500-Index legte am Freitag um 0,96 Prozent auf 1557,59 Punkte zu. An der Nasdaq stieg der Composite Index um 1,71 Prozent auf 2780,32 Zähler. Der Nasdaq 100 kletterte um 2,09 Prozent auf 2149,67 Punkte.

Alcoa sprangen mit einem Aufschlag von 3,00 Prozent auf 38,79 US- Dollar an die Spitze des Dow Jones. Der Aluminiumkonzern trennt sich von zwei Geschäftsteilen und will ein weiteres restrukturieren. Dieser Schritt könnte nach Einschätzung von Citigroup-Analyst John Hill den Weg bereiten für einen Aktienrückkauf oder eine Übernahme.

Citigroup legten um 1,41 Prozent auf 48,30 Dollar zu. Der „Financial Times Deutschland“ zufolge verhandelt der Finanzkonzern mit der Beteiligungsgesellschaft KKR über einen Verkauf von Krediten, die für große Firmenübernahmen bewilligt worden seien.

General Motors (GM) gewannen 2,36 Prozent auf 38,20 Dollar. Dem „Wall Street Journal““ zufolge steht der US-Autobauer vor einem neuerlichen Personalumbau. Der Konzern und die Gewerkschaft UAW arbeiteten unabhängig von einander an Programmen, um ältere, teure Mitarbeiter gegen jüngere, billigere auszutauschen.

Boeing fielen mit einem Abschlag von 2,15 Prozent auf 102,25 Dollar ans Ende des Dow Jones. Lehman Brothers zufolge ist es trotz anders lautender Aussagen des Unternehmens wahrscheinlich, dass sich die Auslieferung des 787 Dreamliner um vier bis sechs Monate verzögert.

Im Nasdaq 100 sprangen Research In Motion (RIM) mit einem Aufschlag von 12,76 Prozent auf 113,37 Dollar mit weitem Abstand an die Indexspitze. Der Blackberry-Hersteller rechnet für den Rest des Jahres mit einem besseren Ergebnis als bisher erwartet. Im außerbörslichen Handel hatten die Papiere zunächst unter Druck gestanden. Dies erklärten Marktteilnehmer mit Gewinnmitnahme. Seit Anfang Mai seien die Papiere um nahezu 100 Prozent gestiegen, sagte Deepak Chopra, Analyst bei der National Bank Financial.

An den Anleihenmärkten fielen die 30-jährigen Anleihen um 1 24/32 Punkte auf 102 3/32 Zähler. Sie rentierten mit 4,865 Prozent. Der Euro notierte bei 1,4134 Dollar nach 1,4136 Dollar am Vortag.

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