Marktbericht USA: US-Börsen erneut mit Gewinnen

Marktbericht USA
US-Börsen erneut mit Gewinnen

Die Aktienmärkte in den USA haben am Donnerstag erneut Gewinne eingefahren. Besonders die zuletzt eher schwachen Technologiewerte präsentierten sich stark. Für heftige Kursbewegungen sorgten zahlreiche Unternehmensergebnisse während der heißen Phase der Bilanzsaison in den Vereinigten Staaten.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index stieg um 0,88 Prozent auf 12 378,61 Punkte. Der S&P-500-Index legte um 1,01 Prozent zu auf 1352,14 Punkte. Der NASDAQ -Index kletterte um 1,92 Prozent auf 2360,92 Punkte. Neue Daten über deutlich stärker als erwartet gesunkene Preise am Häusermarkt drückten auf die Börsen. Rückenwind kam dagegen aus der Politik: Regierung und Kongressabgeordnete einigten sich auf das geplante milliardenschwere Konjunkturprogramm.

Der Drucker- und Kopiergerätehersteller Xerox steigerte im vierten Quartal dank einer Kostenkur und starken Wachstums den Gewinn. Die Anleger belohnten dies mit plus 8,2 Prozent auf 14,33 Dollar. Beim mit einem langsameren Wachstum kämpfenden Online-Auktionshaus eBay gibt es einen Führungswechsel. Das Papier brach 6,1 Prozent auf 27,18 Dollar ein - im Unterschied zu den meisten anderen Internet- und Technologiewerten, die deutlich zulegen konnten. Microsoft legte am Abend Rekordzahlen vor. Die Aktie reagierte nachbörslich mit einem starken Plus, nachdem sie bereits tagsüber kräftig gestiegen waren. Der größte US-Telekomkonzern AT&T profitierte 2007 vom Mobilfunkgeschäft, sein Wachstum in anderen Zukunftsbereichen verlangsamt sich aber. Die Aktie verlor 2,6 Prozent auf 35,75 Dollar.

Der zweitgrößte US-Autobauer Ford kommt auf seinem Sanierungskurs voran, fuhr aber 2007 erneut Milliardenverluste ein. Die Aktien gab 0,6 Prozent auf 6,26 Dollar nach. Die Fluggesellschaft US Airways flog im vierten Quartal in die roten Zahlen - die Aktie verlor 3,7 Prozent auf 12,66 Dollar. Der Ölpreis stieg am Abend in New York auf 89,36 Dollar je Barrel (159 Liter). Gold verteuerte sich massiv um knapp 29 Dollar auf 912 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Der Rentenmarkt tendierte schwächer. Die richtungsweisenden zehnjährigen US-Staatsanleihen verbilligten sich um rund einen halben Punkt. Die Rendite stieg auf 3,668 Prozent. Der Euro legte deutlich zu auf 1,4769 Dollar gegenüber 1,4634 Dollar am Vortag.

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