Marktbericht
Wall Street schließt gut behauptet

Eine kleine Schlussrally hat am Freitag die US-Börsen leicht im Plus schließen lassen, nachdem ein schwacher Arbeitsmarktbericht zunächst Gewinnmitnahmen ausgelöst hatte.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) gewann 0,1% bzw 8 auf 10.531 Punkte. Der S&P-500 tendierte unverändert bei 1.220. Der Nasdaq-Composite verzeichnete ein Plus von 0,4% bzw 9 Punkten auf 2.169. Umgesetzt wurden 2,04 (Donnerstag. 2,00) Mrd. Aktien. Dabei standen den 1.515 Kursgewinnern 1.707-verlierer gegenüber. Unverändert schlossen 167 Titel. Im Devisenhandel fiel der Kurs des Euro zum Dollar auf 1,1824 (1,1944) Dollar. Die Feinunze Gold verbilligte sich um 20 Cent auf 457,70 Dollar.

Im Fokus stand der US-Arbeitsmarktbericht für Oktober, der einen Zuwachs von 56 000 Beschäftigten auswies, deutlich weniger als die erwarteten 124 000. Die Arbeitslosenquote fiel auf 5,0% von 5,1%. Der Bericht habe kein eindeutiges Signal für den Aktienmarkt geliefert, sagten Teilnehmer, der Einfluss der Hurrikane blieb ungewiss. In jedem Fall belastend habe der zugleich ausgewiesene Anstieg der Stundenlöhne gewirkt, der erneut Inflations- und Zinsfurcht nährte. Händler beobachteten aber auch weiteres prinzipielles Kaufinteresse. Die Investoren seien gegenwärtig zwischen guten Konjunkturaussichten und Zinssorgen hin- und hergerissen. Dies habe zu einem richtungslosen Handel geführt.

Unter den Einzelwerten legten Honeywell 1,3% auf 35,90 USD zu, nachdem das Unternehmen mitgeteilt hatte, Aktien im Umfang von 3 Mrd USD zurückkaufen zu wollen. Das käme einem Anteil von knapp 10% der umlaufenden Titel gleich. General Motors steigerten sich um 0,6% auf 26,77 USD. GM will die Autoproduktion forcieren, um damit für einen möglichen bevorstehenden Streik beim Zulieferer Delphi gewappnet zu sein.

Morgan Stanley verbilligten sich um 0,6% auf 52,41 USD, nachdem Merrill Lynch den Titel auf "Neutral" von "Buy" abgestuft hatte. Die Analysten sorgen sich unter anderem wegen drohender Rechtsprobleme bei der Tochter Discover. Mit Apple ging es um 1,1% auf 61,15 USD nach unten. Prudential Equity hatte die Aktie aus Bewertungsgründen gesenkt.

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