Marktbericht Wien
ATX gibt vor Pfingsten nach

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei durchschnittlichem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 32,72 Punkte oder 0,76 Prozent auf 4 262,17 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei durchschnittlichem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 32,72 Punkte oder 0,76 Prozent auf 4 262,17 Einheiten.

Von Handelsbeginn weg notierte der ATX in der Verlustzone. Im Verlauf bewegte sich der Leitindex dann kaum noch. Die vor Börsenstart von einem Händler geäußerte Hoffnung, dass die Wall Street-Eröffnung positive Impulse bringen könnte, erfüllte sich nicht. Im Blickpunkt standen neben den Schwergewichten die Aktien der BWT. Das Unternehmen legte teils unter den Erwartungen liegende Quartalszahlen vor.

Auch am letzten Handelstag vor dem verlängerten Wochenende waren die Bankenwerte das Tagesgespräch. Raiffeisen International, die am Vortag um 7,8 Prozent eingebrochen waren, schlossen um 1,84 Prozent tiefer bei 98,26 Euro. Erste Bank verloren am Tag des Dividendenabschlags 2,32 Prozent auf 46,40 Euro.

Preise für Öl und alle Ölprodukte sind am Freitag vor Pfingsten steil in die Höhe geschossen und haben abermals Rekordwerte erreicht. Rohöl der Sorte WTI notierte erstmals über 126 Dollar für ein Fass (159 Liter). Im schwachen Umfeld verloren im Euro-Stoxx-600 auch die Ölaktien an Wert. OMV bildeten hier mit einem Aufschlag von 0,20 Prozent auf 51,20 Euro die Ausnahme.

Gegenläufig entwickelten sich die Aktien der Telekom Austria und der Voestalpine . Während Telekom-Titel um 1,58 Prozent auf 15,39 Euro zulegten (1,920 398 Stück), verschlechterten sich Voestalpine um 2,13 Prozent auf 48,79 Euro.

Ans untere Ende des Kurszettels fielen BWT nach ihren Quartalszahlen zurück. Die Aktien des Wasseraufbereiters fielen um 7,10 Prozent auf 27,59 Euro. Goldman hat die Titel auf seine "Conviction Sell list" genommen.

Ebenfalls auf der Verkaufsliste der Händler standen die Versicherer. Der weltgrößte Versicherer AIG hatte Donnerstagnacht tiefrote Zahlen vorgelegt und damit die Stimmung auch für den europäischen Sektor verdorben. Vienna Insurance Group reduzierten sich um 1,52 Prozent auf 48,65 Euro und Uniqa ermäßigten sich um 0,58 Prozent auf 19,0 Euro.

AUA-Chef Alfred Ötsch kann sich angesichts eines schwierigen Umfelds den Einstieg eines strategischen Partners vorstellen. Die bilateralen Verträge zwischen ÖIAG und dem Investor Al Jaber seien so angelegt, dass zusätzlich ein strategischer Partner, also eine andere Airline, möglich seien. Austrian Airlines (AUA) stiegen um 2,70 Prozent auf 4,18 Euro.

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