Marktbericht Wien
Kursaufschläge dank weltweiten Börsenumfeldes

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei moderatem Volumen mit deutlichen Kursaufschlägen beendet. Der ATX stieg 112,88 Punkte oder 3 Prozent auf 3 878,79 Einheiten. "Wir haben uns dem sehr freundlichen internationalen Umfeld angeschlossen", sagte ein Händler.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei moderatem Volumen mit deutlichen Kursaufschlägen beendet. Der ATX stieg 112,88 Punkte oder 3,00 Prozent auf 3 878,79 Einheiten. "Wir haben uns dem sehr freundlichen internationalen Umfeld angeschlossen", sagte ein Händler. "Die Umsätze haben aber zuletzt stark nachgelassen", ergänzte der Händler. Vor allem im Späthandel konnte der Leitindex seine Aufschläge im Windschatten der sehr starken US-Börsen noch kräftig ausbauen.

"Aktuell werden sogar schlechte Nachrichten gut aufgenommen", hieß es weiter. Die Schweizer UBS sowie die Deutsche Bank sind stärker von der Finanzkrise betroffen als erwartet und müssen weitere Abschreibungen vornehmen. Dennoch zeigten sich Bank-Titel europaweit gesucht.

In Wien konnten sich Raiffeisen International um 4,17 Prozent auf 89,95 Euro verbessern. Die Analysten von KBC Securities haben ihren fairen Wert für die Papiere von 127 auf 112,10 Euro gekürzt, die Kaufempfehlung aber beibehalten. Erste Bank gewannen 3,82 Prozent auf 42,62 Euro.

Die deutlichsten Zugewinne im prime market konnten Wienerberger mit plus 8,31 Prozent auf 36,49 Euro vorweisen. Händler wussten jedoch von keinen fundamentalen Neuigkeiten zu dem Baustoffkonzern. Gut in Form zeigten sich auch bwin < bwin .EAV > mit einem Kursanstieg um satte 7,78 Prozent auf 22,45 Euro.

Telekom Austria schlossen nach schwachem Verlauf noch um 2,44 Prozent höher bei 13,41 Euro. Auch Voestalpine konnten klar zulegen und stiegen um 3,52 Prozent auf 45,55 Euro. OMV verbesserten sich vergleichsweise leicht um 0,79 Prozent auf 42,19 Euro.

Bei den Versorger zogen Verbund um 4,64 Prozent auf 47,18 Euro nach oben. Ein uneinheitliches Bild gab es bei den Fluglinien-Aktien. AUA konnten sich um 5,71 Prozent auf 5,00 Euro erholen. Skyeurope rutschten hingegen um 1,90 Prozent auf 1,03 Euro ab.

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