Marktbericht
Zinsentscheid erfreute die US-Börsen

Die US-Märkte haben nach der Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed deutlichen Auftrieb erfahren und fester geschlossen.

HB NEW YORK. Die Fed hob die Zinsen zwar zum 13. Mal in Folge auf nun 4,25 Prozent an, signalisierte aber ein baldiges Ende des Zyklus'. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte kletterte um 0,5 Prozent auf 10 823 Punkte. Vor der Fed-Erklärung hatte der Dow bei 10 780 Zählern gelegen und dann deutlich zugelegt, ohne seine Zugewinne aber bis zum Handelsschluss halten zu können: Sein Tageshoch hatte der Index bei 10 871 Punkten markiert, das Tief lag bei 10 751 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500-Index schloss 0,56 Prozent höher mit 1267 Zählern, der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,18 Prozent auf 2265 Stellen. Der Euro legte nach der Fed-Erklärung zunächst zum Dollar deutlich zu, gab die Gewinne bis Handelsschluss aber fast vollständig wieder ab und tendierte um 1,1930 Dollar.

Im Mittelpunkt des Interesses der Anleger stand, dass die Fed in ihrer Erklärung erstmals seit langem darauf verzichtete, ihre Geldpolitik als locker zu charakterisieren. „Mit Blick auf die Sprache der Fed sind nun einige Fragen beantwortet“, sagte Ned Riley von Riley Asset Management in Boston. „Sie haben das Wort „maßvoll' in der Erklärung gelassen, aber das Wort „locker' gestrichen. Das würde bedeuten, dass wir näher an einem Ende der Geldstraffung sind, als Viele das voraus gesagt haben.“

Banken gehörten nach der Fed-Entscheidung zu den Gewinnern an der Börse. So stiegen die Titekl der Citigroup um 1,6 Prozent auf 49,44 Dollar.

Der Konsumgüterkonzern Procter&Gamble profitierte von einem optimistischen Gewinn- und Umsatz-Ausblick. Die Aktien stiegen um 2,8 Prozent auf 58,51 Dollar. Die Papiere des Pharmakonzerns Pfizer legten 6,5 Prozent auf 22,31 Dollar zu, nachdem bekannt wurde, dass Potenzmittel wie das von Pfizer hergestellte Viagra auch 2006 in den USA über das staatliche Gesundheitsprogramm finanziert werden kann. Zu den Verlierern gehörten die Titel des Elektronik-Händlers Best Buy, die 11,8 Prozent auf 43,94 Dollar nachgaben. Das Unternehmen hatte zuvor einen enttäuschenden Geschäftsausblick für das vierte Quartal gegeben.

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