Marktbericht Zürich
Schweizer Aktien geben zu Handelsschluss ab

Die Schweizer Aktien haben am Montag gegen Handelsschluss an Terrain eingebüßt und sind mit relativ deutlichen Verlusten aus dem Handel gegangen. Nach den Abgaben am Morgen arbeitete sich der SMI zwischenzeitlich in die Gewinnzone vor, ehe Aussagen der Fed-Präsidentin von San Francisco die weltweiten Börsenindizes gen Süden schickte.

dpa-afx ZÜRICH. Yanet Yellen erklärte, dass die aktuellen Marktturbulenzen das Risiko für die US-Wirtschaft erhöht hätten. Jedoch seien die Implikationen für die Geldpolitik nach wie vor unklar. Sie gab auch zu Protokoll, dass die Banken "gut positioniert" seien. Die Banken kamen dennoch unter Druck und rangierten am Ende weit hinten in der SMI-Tabelle.

Der SMI sank bis Börsenschluss um 0,73 Prozent auf 8 612,48 Punkte und lag damit nahe beim Tagestief. Der SLI verlor 0,84prozent auf 1 300,50 Zähler. Der SPI reduzierte sich um 0,83 Prozent auf 7 009,12 Punkte.

Zu den Leidtragenden am Markt gehörten einmal mehr die Banken. UBS (-1,2 Prozent auf 60,75 Franken) und Creditsuissegroup (-1,2 Prozent auf 76 Franken) waren weit hinten im SMI-Tableau zu finden. Julius Bär gaben um 0,8 Prozent auf 75,55 Franken nach.

Noch deutlicher waren die Verluste bei Nobel Biocare (-2,7 Prozent auf 311 Franken), SGS (-2,5 Prozent auf 1 360 Franken), ABB (-1,9 Prozent auf 26,88 Franken) und Holcim (-2,1 Prozent auf 121,50 Franken) ausgefallen. Aber auch die Chemietitel von Ciba (-1,4 Prozent auf 61,85 Franken) und Clariant (-1,6 Prozent auf 15,25 Franken) gehörten zu den größten Verliereraktien.

Mit dem Markt entwickelten sich die Pharmaschwergewichte Roche (-0,8 Prozent auf 208,50 Franken) und Novartis (-0,9 Prozent auf 62,95 Franken). Dagegen stützten die defensiven Nestle den SMI mit einem Plus von 0,3 Prozent auf 508 Franken. Neben Nestle verzeichneten nur noch Syngenta (+1,5 Prozent auf 229,90 Franken) Kursgewinne.

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