Marktberichte
Osteuropa-Börsen schließen uneinheitlich

Die Börsen in Osteuropa haben sich am Freitag uneinheitlich aus der Woche verabschiedet. Warschau und Budapest erlitten im Einklang mit den Börsen weltweit Verluste, Prag schloss hingegen dank Gewinnen der Erste Group Bank im Plus.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die Börsen in Osteuropa haben sich am Freitag uneinheitlich aus der Woche verabschiedet. Warschau und Budapest erlitten im Einklang mit den Börsen weltweit Verluste, Prag schloss hingegen dank Gewinnen der Erste Group Bank im Plus.

In Warschau fiel der WIG-20 um 1,40 Prozent auf 2 274,72 Zähler zurück. Der breiter gefasste WIG-Index sank um 0,87 Prozent auf 38 427,56 Punkte. In einer schwachen internationalen Börsenstimmung verbuchte auch die Börse in Polen Kursverluste. Das verhaltene Börsenumfeld wurde durch negative US-Verbraucherdaten und schwachen Quartalszahlen von Alcatel-Lucent geprägt. Unter den Einzelwerten gaben Petrolinvest um 3,81 Prozent auf 30,01 Zloty nach. Ein Fonds reduzierte seinen Anteil an dem Ölunternehmen, wurde zum Wochenausklang publik.

PKO Bank Polski verbilligten sich um 1,7 Prozent auf 34,70 Zloty. Die führende Bank in Polen schloss am Donnerstag die Kapitalerhöhung erfolgreich ab und nahm durch den Aktienverkauf 5,13 Mrd. Zloty (1,8 Mrd. Dollar ein). TVN fielen um 2,29 Prozent auf 14,50 Zloty. Das Medienunternehmen beabsichtigt seinen Anteil am Unternehmen "n" auszuweiten.

In Budapest gab der BUX 1,56 Prozent auf 20 572,73 Zähler nach. Unternehmensmeldung zu den Aktien in Budapest lagen kaum vor. Richtungsweisend galten die Branchenstimmungen in Europa. Europaweit standen die Aktien von Ölunternehmen nach tieferen Rohölpreisen unter Verkaufsdruck. Mol fielen um 1,40 Prozent auf 15 780 Forint. Die Anleger mieden am Berichtstag auch Finanztitel. OTP Bank Bank verbilligten sich um 1,84 Prozent auf 5 330 Forint und FHB Land Credit & Mortgage Bank-Papiere gaben um 1,59 Prozent auf 1 236 Forint nach.

In Prag stieg der PX gegen den allgemeinen Trend um 1,04 Prozent auf 1 141,40 Punkte. Maßgeblich verantwortlich für den positiven Schlussstand waren die Aktien des Schwergewichtes Erste Group Bank . Die Titel verbuchten nach Publikation von Quartalszahlen ein Kursplus von 4,38 Prozent auf 752,60 Kronen. Die Erste Group verbuchte nach neun Monaten ein Rekord-Betriebsgewinns von 2,78 Mrd. Euro (plus 26,6 Prozent). Aktienhändlern zufolge sind die gemeldeten Ergebnisse deutlich besser als erwartet ausgefallen. Die Aktien des Mitbewerbers Komercni Banka befestigten sich um 0,78 Prozent auf 3 598,00 tschechische Kronen. Die Ceske Energeticke Zavody (CEZ)-Titel fielen hingegen leicht um 0,15 Prozent 903,60 Kronen.

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