Marktschlussbericht: Börse Frankfurt
Keine Höhenangst – Dax schließt über 5 000

Im zweiten Anlauf hat es der Dax dann doch noch über die Marke von 5 000 Punkten geschafft – und am Mittwoch auf einem Jahreshoch von 5 038 Punkten geschlossen. Einige Experten gehen davon aus, dass der Aufwärtstrend anhält, weil immer noch „viele Investoren auf den fahrenden Zug aufspringen“. Und auch die Markttechnik sendet positive Signale.

HB FRANKFURT. Dank der anhaltenden Zuversicht der Anleger hat der Dax am Mittwoch auf einem neuen Jahreshoch geschlossen. Der Leitindex verbuchte ein Plus von 1,60 Prozent auf 5 038,94 Zähler und ging damit wieder über der Marke von 5 000 Punkten aus dem Handel. Dies war dem Leitindex zuletzt Anfang Januar gelungen. Der MDax gewann 2,26 Prozent auf 5 989,48 Punkte, und für den TecDax ging es um 1,05 Prozent auf 639,49 Zähler nach oben.

Laut Aktienhändler Udo Becker von der Münchener Privatbank Merck Finck wollen viele Anleger noch auf den fahrenden Zug aufspringen. Auch von Seiten der Markttechnik seien positive Signale gekommen. So sei der Dax über die 200-Tage-Linie geklettert, und dies habe ebenfalls die Investoren zu weiteren Käufen ermutigt.

An der Dax-Spitze kletterten die Aktien von K+S um 6,68 Prozent auf 53,20 Euro. Die Bank HSBC hatte ihr Votum für die Titel des Düngemittel- und Salzherstellers von „Neutral“ auf „Overweight“ erhöht und das Kursziel von 43,00 auf 60,00 Euro angehoben. Die Preisverhandlungen über Kalisalz mit China sollten bald wieder beginnen und die starke Nachfrage zusammen mit Produktionssenkungen seien ein Vorteil für die Produzenten, schrieben die Analysten.

Auch anderer konjunktursensible Titel waren gefragt. So stiegen die Aktien von Salzgitter um 5,69 Prozent auf 63,70 Euro, und Thyssen-Krupp-Anteile rückten um 3,01 Prozent auf 17,78 Euro vor.

Bayer-Papiere verteuerten sich indes um 6,37 Prozent auf 40,93 Euro. Der Pharmakonzern hatte die Zulassung für sein Krebsmittel Nexavar zur Behandlung von Leberkrebs in Japan erhalten.

Lufthansa-Titel stiegen darüber hinaus nach den jüngsten Zahlen des Konkurrenten Air France-KLM um 3,89 Prozent auf 9,88 Euro. Ein Händler wertete den geringer als erwartet ausgefallenen Verlust des französischen Wettbewerber als tendenziell positiv. Zudem berichtete die „Financial Times“, dass die Lufthansa ihre geplante Übernahme der britischen Airline BMI British Midland absagen könnte, wenn die Mehrheitsaktionäre nicht mehr Kapital bereitstellten.

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