Marktschlussbericht Frankfurt
Dax: Kampf zwischen Bullen und Bären

Der Dax ist zum Wochenauftakt nicht so recht in die Gänge gekommen. Nach einer ausgesprochen volatilen Vorwoche und angesichts wichtiger Inflationsdaten aus den USA am Dienstag legte der Leitindex eine Pause ein. Übernahmespekulationen lösten einen Run auf die Aktien der Postbank aus.

HB FRANKFURT. Mit 7806 Punkten verfehlte der Leitindex seinen Freitags-Schlussstand von 7812 Zählern nur knapp. "Das ist ein positives Signal, dass der Dax die 7800 Zähler noch genommen hat“, sagte ein Händler. "Die Anleger bleiben wegen der Subprime-Krise in den USA aber vorsichtig.“

Angesichts einer Kaufempfehlung der Analysten von Goldman Sachs legten sich viele Anleger die Postbank-Aktien ins Depot, die um acht Prozent auf 51,58 Euro stiegen. "Die Anleger setzen darauf, dass sich die Post über kurz oder lang von der Postbank trennen könnte“, sagte ein Händler.

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Post-Chef Klaus Zumwinkel hatte vergangene Woche angekündigt, nach der vollständigen Liberalisierung des Briefmarkts neu über die Zukunft der Bank-Tochter nachzudenken. Post-Aktien zogen ebenfalls um 3,9 Prozent an. "In einem Börsenbrief wird über die vorzeitige Ablösung Zumwinkels spekuliert, das sieht der Markt positiv“, erklärte ein Händler.

Commerzbank stiegen um 2,6 Prozent, Deutsche Bank um 2,2 Prozent und Allianz - die Mutter der Dresdner Bank - um 1,9 Prozent.

Schlusslicht im Dax waren die Aktien des Börsenbetreibers Deutsche Börse mit einem Kursrückgang von 3,9 Prozent. Seit Anfang das Monats hatten die Titel allerdings zehn Prozent zugelegt. "Da waren Gewinnmitnahmen überfällig“, sagte ein Börsianer. Unter Druck standen die im Dax schwer gewichteten Eon-Aktien und RWE, die je etwa ein Prozent verloren. Eon legt seinen Zwischenbericht am Dienstag vor, RWE am Mittwoch.

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