Marktschlussbericht New York: Dow-Jones-Index gibt mehr als 200 Punkte nach

Marktschlussbericht New York
Dow-Jones-Index gibt mehr als 200 Punkte nach

Belastet von schwachen Konjunkturdaten und wiederaufkeimenden Ängsten vor einer Rezession sind die US-Aktienbörsen am ersten Handelstag im neuen Jahr auf Talfahrt gegangen. Der an den Finanzmärkten viel beachtete Konjunkturindex der US-Einkaufsmanager war auf den tiefsten Stand seit 2003 gefallen.

HB NEW YORK. Zudem war der an den Finanzmärkten viel beachtete Konjunkturindex der US-Einkaufsmanager auf den tiefsten Stand seit 2003 gefallen. Damit wurde am Markt die Furcht vor einer Rezession in der weltgrößten Volkswirtschaft wieder angefacht. Negativ nahmen die Börsianer auch neue Abschreibungen im Finanzsektor im Zuge der Hypothekenkrise auf.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss am Mittwoch 1,6 Prozent oder 220 Punkte tiefer bei 13 043 Punkten. Im Handelsverlauf bewegte sich das Börsenbarometer zwischen 12 991 und 13 279 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 1,4 Prozent auf 1 447 Zähler. Der Nasdaq-Composite sank 1,6 Prozent auf 2 609 Punkte. Zu Handelsbeginn hatten die Indizes noch freundlich tendiert. In Frankfurt ging der Deutsche Aktienindex (Dax) mit einem Minus von 1,5 Prozent auf 7 949 Punkten aus dem Handel.

Die Aussicht auf weitere Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed half der Wall Street nur kurzzeitig, sich von ihren Tiefständen zu lösen. Die Fed hatte in ihrem Sitzungsprotokoll mitgeteilt, dass wegen der Kreditkrise Zinsanpassungen nach unten möglich seien.

Die politischen Unruhen in Nigeria und Pakistan ließen den Preis für US-Öl zum Jahresanfang auf 100 Dollar steigen. Teures Öl wirkt sich zwar insgesamt negativ auf die Konjunktur und die meisten Firmen aus, kann aber zugleich die Aktien der großen Ölkonzerne beflügeln. So legten die Papiere von Chevron gegen den Markttrend um 0,1 Prozent zu. „Der US-Einkaufsmanager-Index hat dem Aktienmarkt anfänglich den größten Schaden zugefügt. Die zweite Belastung für den Dow war dann der Anstieg des Ölpreises auf 100 Dollar“, sagte Jim Paulson von Wells Capital Management.

Den hohen Ölpreis bekamen besonders die Fluggesellschaften zu spüren, die mit hohen Treibstoffkosten kämpfen. Die Anteilsscheine von AMR verbilligten sich um 5,2 Prozent. Delta Air Lines gaben 7,4 Prozent nach.

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