Mehrheit der Börsen in europa und US-Märkte geschlossen
Neue Ölpreis-Sorgen drücken Nikkei

Der neuerliche Terroranschlag in Saudi-Arabien hat auf dem Aktienmarkt in Tokio einmal mehr die Angst um die Erdölversorgung geschürt und die Aktienkurse belastet. Vor allem Exportwerte gerieten an der asiatischen Leitbörse unter Druck.

HB TOKIO. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index in Tokio schloss 0,65 % schwächer bei 11 236 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index notierte rund 0,21 % im Minus bei rund 1140 Punkten.

Der Anschlag mutmaßlicher El-Kaida-Kämpfer in der saudiarabischen Ölstadt Chobar gab den Marktteilnehmern neuen Anlass, sich Sorgen über die Erdölversorgung zu machen. „Es gibt die Sorge, dass die Ungewissheit über die Entwicklung auf dem Ölsektor angesichts des offenkundigen Mangels an effektiven Abwehrmaßnahmen gegen solche Terroranschläge auch dann erhalten bleibt, wenn die Opec eine höhere Fördermenge beschließen sollte“, sagte Tsuyoshi Segawa, Analyst bei Shinko Securities in Tokio. Am Donnerstag kommen die Staaten der Organisation Erdöl produzierender Länder (Opec) zusammen. Überdurschnittliche Abgaben mussten Exportwerte hinnehmen. So ermäßigten sich Titel von Advantest Corp um 3,1 % auf 7510 Yen. Unter Gewinnmitnahmen litten die Papiere des Telekomunternehmens NTT Docomo, die 2,4 % auf 203 000 Yen verloren.

Die meisten ausländischen Investoren handelten am Montag in Asien nicht. Die Börsen in New York und in einigen europäischen Ländern waren ebenso geschlossen wie die wichtigen Ölmärkte in New York und London. Für Dienstag wurde jedoch mit einem Anstieg des Ölpreises an der Terminbörse Nymex für US-Öl gerechnet. In Tokio zogen die Öl-Futures am Montag um rund zwei Prozent an.

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